Eine Kapuzengestalt mit Schwert und Stab blickt durch ein großes Tor auf Berge, traditionelle Gebäude und eine Mauer.
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Assassin’s Creed Destiny: Leak zeigt eingestelltes China-Spiel

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Ein Leak zeigt offenbar ein eingestelltes Assassin’s Creed im alten China. Zu sehen sind Parkour, Schleichangriffe und eine besondere Klingenwaffe.

Ein Leak soll ein bisher unbekanntes Assassin’s-Creed-Projekt zeigen, das im alten China gespielt hätte. Der Name: Assassin’s Creed Destiny. Geplant gewesen sein soll ein großer Ableger für PC und Konsolen, doch das Projekt wurde laut dem Bericht offenbar schon Anfang 2025 eingestellt.

Für Fans ist das besonders schade, weil China in der Reihe bisher kaum als großes Spiel-Setting genutzt wurde. Das Material zeigt zumindest, dass es dafür schon deutlich konkretere Pläne gegeben haben könnte als nur Assassin’s Creed Jade für Mobilgeräte.

Was im Prototyp zu sehen ist

Das geleakte Material stammt angeblich aus einem Prototypen vom Februar 2025. Es zeigt bekannte Elemente der Reihe: Parkour, Schleichangriffe und den Todessprung. Dazu kommen Dinge, die stärker zum China-Setting passen sollen, etwa Symbole im Tuschepinsel-Stil und eine Leiste mit Yin-Yang-Motiv.

Auffällig ist auch eine rotierende Klingenwaffe, die wie ein Schirm wirkt. Solche Ideen sind natürlich noch kein Beweis dafür, wie das fertige Spiel ausgesehen hätte. Gerade bei einem Prototypen können sich Waffen, Menüs und Fähigkeiten noch stark ändern.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann das geleakte Gameplay ansehen.

Die Handlung sollte laut den Angaben im Jahr 206 vor Christus spielen, während die Qin-Dynastie zusammenbrach. In den Szenen tauchen eine Assassinin und ein männlicher Charakter auf. Ob beide spielbar gewesen wären, ist aber nicht bestätigt. Das Material legt diese Möglichkeit nur nahe.

Offenbar fiel das Spiel einem Kurswechsel zum Opfer

Der Bericht nennt interne Änderungen bei Tencent und der TiMi Studio Group als Grund für das Aus. Anfang 2025 sollen Ressourcen von westlichen Lizenzmarken abgezogen worden sein. Stattdessen habe Tencent stärker auf eigene Casual- und Party-Spiele gesetzt.

Davon soll auch Assassin’s Creed Jade betroffen gewesen sein: Hunderte Entwickler seien von dem Mobile-Spiel abgezogen worden. Jade gilt trotzdem weiter als in Entwicklung, nachdem Ubisoft das im März noch einmal bestätigt hatte. Einen Termin gibt es weiterhin nicht.

Destiny bleibt damit ein Blick auf ein Assassin’s Creed, das wahrscheinlich nie über diesen frühen Zustand hinausgekommen ist. Gerade das China-Setting und die sichtbaren Ideen machen den Leak spannend. Für ein fertiges Konsolen- und PC-Abenteuer sollten Fans aber nicht mehr mit diesem Projekt rechnen.

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