Ein aus Ästen und Schnüren geformtes Assassin’s-Creed-Symbol hängt in einem dunklen Wald und wird schwach beleuchtet.
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Assassin’s Creed Hexe: Leak deutet auf Familiengeschichte hin

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Neue Casting-Hinweise könnten mehr über Anika und ihre Familie verraten. Offiziell bestätigt ist davon bisher nichts.

Neue, unbestätigte Casting-Hinweise könnten verraten, worauf Assassin’s Creed Hexe bei seiner Geschichte setzt: nicht nur auf ein düsteres Deutschland des 16. Jahrhunderts, sondern vor allem auf eine Protagonistin, deren Familie direkt in die Gefahr verwickelt ist.

Ubisoft hat zur Handlung und zum Spiel selbst weiter nichts offiziell erklärt. Die Angaben stammen aus Casting-Aufrufen mit Platzhalternamen. Deshalb können Figuren, Namen und Zusammenhänge noch verändert worden sein. Trotzdem wirken die Hinweise interessant, weil sie ein deutlich persönlicheres Konfliktfeld für die Hauptfigur beschreiben.

Anikas Flucht könnte im Mittelpunkt stehen

Laut den Berichten soll die Hauptfigur Anika Adler heißen. Sie wird als junge Frau beschrieben, die sich nicht mit den engen Erwartungen ihres Umfelds abfinden will. Gleichzeitig soll ihr die Verurteilung als Hexe drohen.

Das passt zu den weiteren Details: Anikas Vater Konrad soll ein streng gläubiger, aber auch fürsorglicher Mann sein, der als Henker in Neustadt arbeitet. Ihre Mutter Brigitte wird dagegen als Hebamme genannt. Wenn diese Angaben stimmen, hätte Anika keine einfache Außenperspektive auf die Gesellschaft ihrer Zeit. Ihre Familie wäre selbst Teil eines Systems, das über Leben, Krankheit und Bestrafung entscheidet.

Gerade das könnte für Hexe spannend werden. Eine Flucht vor Verfolgung wäre dann nicht bloß der Start einer großen Verschwörung. Sie würde auch direkt mit Anikas Herkunft und ihren Eltern zusammenhängen.

Gertrud klingt wichtiger als die vielen Nebennamen

Am meisten bleibt von den angeblichen Figurenbeschreibungen Mutter Gertrud hängen. Die frühere Heilerin soll nach einer tödlichen Krankheit im Dorf selbst unter Hexereiverdacht geraten sein. Zwar wurde sie demnach nie verurteilt, doch sie zog sich aus Angst zurück.

Gertrud soll Brigitte früher Heilkunst und den Umgang mit Kräutern beigebracht haben. Später gibt sie Anika offenbar Schutz, während diese vor einem geheimnisvollen Orden des Lammes flieht. Der Bericht hält es für möglich, dass diese Gruppe mit den Templern verbunden ist.

Das wäre ein guter Ansatz für die Reihe: Anika hätte mit Gertrud eine Verbündete, die nicht nur Hinweise liefert, sondern die gleiche Angst vor Anschuldigungen kennt. Auch Augsburg wird als möglicher, gefährlicher Ort auf Anikas Weg genannt.

Moderne Szenen und Termin bleiben offen

Die Casting-Hinweise sprechen außerdem von einer Figur mit dem Platzhalternamen Anna. Sie könnte mit einem Abschnitt in der Gegenwart zusammenhängen. Ob Assassin’s Creed Hexe tatsächlich wieder solche Szenen bekommt, ist aber genauso wenig bestätigt wie die übrigen Details.

Auch auf eine offizielle Enthüllung warten Fans noch. Ein Veröffentlichungsfenster in der zweiten Jahreshälfte 2027 wird zwar weiterhin genannt, ist aber ebenfalls nur ein Gerücht. Bis Ubisoft selbst etwas zeigt, sind die Casting-Beschreibungen vor allem ein möglicher Hinweis darauf, dass Hexe seine düstere Zeit nicht nur als Kulisse nutzen will, sondern für eine sehr persönliche Geschichte um Angst, Familie und Verfolgung.

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