Mit Season 5 von Battlefield 6 sind neue Karteninhalte, ein Halloween-Event und ein neuer Season Pass gestartet. Gerade der Pass sorgt aber für Diskussionen: Mehrere kosmetische Gegenstände wirken auf Spieler so unausgegoren, dass sie über automatisch erzeugte Inhalte oder eine fehlende Endkontrolle streiten.
Eine offizielle Erklärung der Battlefield Studios gibt es dazu bisher nicht. Fest steht nur, was auf den Skins zu sehen ist. Ob bei ihrer Erstellung generative Werkzeuge eingesetzt wurden, lässt sich aus den bekannten Beispielen nicht beweisen.
Der Patch ist das deutlichste Problem
Besonders viel Kritik bekommt ein Skin für den Security Operator. Auf seinem Oberarm steht auf einem großen Patch „Secuty“ statt „Security“. Das kann ein einfacher Schreibfehler sein. Gerade weil der Text so sichtbar platziert ist, fragen sich viele Spieler aber, wie er durch die Kontrolle kommen konnte.
Dazu kommen weitere Designs, die im Netz eher unfreiwillig komisch wirken. Ein Charakter trägt mehrere zusätzliche Magazine, ein anderer gleich fünf gleiche Pistolen. Einzelne seltsame Ausrüstungsteile wären noch kein Beleg für automatisch erzeugte Grafiken oder Modelle. Zusammen mit dem Schreibfehler sehen manche Fans darin aber ein Muster.
Für Spieler ist die Qualitätsfrage wichtiger
In den Diskussionen gibt es zwei Erklärungen. Einige Nutzer meinen, dass die 3D-Modelle ohnehin von Menschen fertiggestellt werden müssten. Dann wäre vor allem die Qualitätskontrolle gescheitert. Andere halten es für möglich, dass generative Werkzeuge bei der Erstellung beteiligt waren und auffällige Fehler nicht mehr geprüft wurden.
Genau hier liegt das eigentliche Problem für einen kostenpflichtigen Pass. Skins müssen nicht jedem gefallen. Aber ein falsch geschriebener Patch oder Ausrüstung, die wie hastig zusammengebaut aussieht, lässt neue Gegenstände schnell billig wirken. Wenn du den Pass vor allem wegen der Cosmetics spielst, achtest du auf solche Sachen natürlich genauer als auf eine kleine Ungenauigkeit irgendwo im Hintergrund.
Auch das Team hinter Arma hat die Diskussion genutzt und auf Social Media betont, bei seinen Operator-Skins keine generativen Werkzeuge verwendet zu haben. Der Zusatz, dass Spieler dort trotzdem fünf Handfeuerwaffen mitnehmen könnten, war ein klarer Seitenhieb auf den umstrittenen Battlefield-Skin.
Die Entwickler haben bislang nicht gesagt, ob und wie die Gegenstände erstellt wurden. Deshalb sollte die Debatte nicht so tun, als sei die Sache schon bewiesen. Der sichtbare Fehler bleibt trotzdem ein schlechtes Zeichen: Bei einem neuen Season Pass erwarten Spieler, dass Texte und auffällige Charakterdesigns vor dem Start noch einmal richtig geprüft werden.