Game Freak hat ein neues Update für Beast of Reincarnation veröffentlicht. Besonders wichtig ist eine Funktion, die viele Spieler seit dem Start wollten: Fast alle Event- und Zwischensequenzen können nun direkt übersprungen werden. Ein Hinweis im Interface zeigt dabei an, wann das möglich ist.
Auch Kämpfe sollen weniger Zeit verlieren. Finishing-Animationen lassen sich jetzt abbrechen, und in New Game Plus erscheinen bekannte Tutorial-Tipps nicht erneut. Das aktuelle Update behebt außerdem mehrere Probleme, darunter Fortschrittsblocker bei Bosskämpfen, fehlerhafte Anzeigen bei physischen Disc-Versionen und seltene Hänger beim Überspringen von Szenen.
Der Spielfluss steht jetzt klar im Mittelpunkt
Die Änderungen wirken erst einmal klein, treffen aber genau die Stellen, an denen sich ein zweiter Durchlauf oder längere Spielsitzungen ziehen können. Wer eine Szene schon kennt, muss sie nicht noch einmal komplett ansehen. Wer im Kampf weiter will, kann eine Abschlussanimation abbrechen. Gerade zusammen machen diese Optionen das Spiel flexibler, ohne dass Inhalte einfach verschwinden.
Die vollständigen Anpassungen stehen im offiziellen Changelog. Dort sind auch die einzelnen Fehlerbehebungen aufgeführt.
Drei Gebiete sollen später überspringbar werden
Deutlich größer ist die Änderung, die Game Freak für ein kommendes Update plant. Nach dem Abschluss der Great Wall Terraces Zone soll man künftig wählen können, ob die drei folgenden Gebiete ausgelassen werden: Pilgrim’s Zone, Matsukawa Colony Zone und Fuji Frontier Zone.
Das ist eine ungewöhnlich direkte Reaktion auf Kritik am zähen Mittelteil der Kampagne. Die Gebiete bleiben offenbar Teil des Spiels, aber Spieler sollen nicht mehr gezwungen sein, sie in jedem Durchlauf zu absolvieren. Besonders für New Game Plus könnte das viel ausmachen, falls man bestimmte Abschnitte bereits kennt und schneller zu späteren Teilen kommen möchte.
Ein Termin für diese Funktion fehlt noch. Gleichzeitig arbeitet das Studio an überarbeiteten Angriffsmustern für mehrfach verwendete Boss-Varianten. Damit sollen Kämpfe gegen ähnliche Bosse weniger gleich ablaufen.
Mehr Optionen für neue Durchläufe
Weitere geplante Funktionen passen zu dieser Richtung. Vorgesehen sind ein Schwierigkeitsgrad über „Schwer“ sowie ein getrennt skalierter Hardcore-Modus für New Game Plus. Außerdem sollen fallengelassene Gegenstände automatisch eingesammelt werden können.
Game Freak nennt auch Anpassungen am Tempo von Dialogen und Story-Szenen. Dazu kommen Korrekturen an Kollisionsbereichen bei Wasser-Gefahrenzonen und unsichtbaren Levelgrenzen. Wann diese Punkte erscheinen, ist offen.
Beast of Reincarnation ist seit dem 4. August 2026 für PS5, Xbox Series X/S und PC erhältlich. Die neuen Pläne zeigen vor allem eines: Game Freak will nicht nur Fehler beseitigen, sondern auch die Teile umbauen, die einen weiteren Durchlauf bisher unnötig bremsen können.