Eine junge Heldin in dunkler Kleidung steht neben einem großen grauen Wolf in einer dämmrigen Umgebung mit blauen Pflanzen.
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Beast of Reincarnation: Schnellere Heilung und Szenen-Skip im Patch

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Update 1.0.9 macht Heilung schneller und einige Szenen überspringbar. Dazu kommen Anpassungen für Bosskämpfe, PC-Spieler und den DualSense-Controller.

Das Update 1.0.9 für Beast of Reincarnation ist jetzt verfügbar. Es macht vor allem zwei Stellen angenehmer, die in einem Action-Rollenspiel schnell nerven können: Heilung mitten im Kampf und nicht überspringbare Szenen vor erneuten Bossversuchen.

Game Freak hat außerdem mehrere Fehler behoben und PC- sowie PS5-Funktionen nachgebessert. Auf PS5 trägt der Patch die Versionsnummer 1.007.000.

Heilung und Bosskämpfe sollen flüssiger laufen

Heilgegenstände lassen sich nach erlittenem Schaden nun direkt einsetzen. Während Emma heilt, wird sie außerdem weniger stark beim Laufen ausgebremst. Das ist keine riesige neue Funktion, kann Kämpfe aber deutlich verändern: Wer knapp getroffen wurde, soll nicht mehr erst auf eine Verzögerung warten müssen, bevor er reagieren kann.

Auch an mehreren Bosskämpfen wurde gearbeitet. Der Kampf in den Great Wall Terraces wurde zu einem Event-Kampf umgebaut, die Kamera bei Bossen angepasst und das Timing für Konter verändert. Dazu kommen Korrekturen bei Elite-Gegnern: In der Fuji Frontier Zone sollen sie wieder erscheinen, und sie regenerieren ihre Gesundheit nicht mehr zu schnell, wenn Emma sie aus den Augen verliert. Vollständige Heilung nach längerer Zeit ohne Entdeckung bleibt aber weiterhin so vorgesehen.

Praktisch für Wiederholungen: Einige Zwischensequenzen lassen sich nun durch Gedrückthalten der Interaktionstaste überspringen. Dazu gehören Szenen vor dem Endboss-Kampf. Noch gilt das nicht für alle Sequenzen. Game Freak erklärt, dass die Umsetzung komplizierter als erwartet sei und weitere überspringbare Szenen schrittweise folgen sollen.

Mehr Übersicht, weniger kleine Störungen

Der Patch fasst auch viele kleinere Probleme an, die beim Spielen trotzdem auffallen können. Koo soll die Sicht nicht mehr verdecken, aktive Geiststein-Effekte werden im Ausrüstungsbildschirm angezeigt und Koo-exklusive Gegenstände haben eigene Symbole bekommen. Talismane können jetzt verkauft werden. In Shops gibt es bei der Mengenauswahl zusätzlich die Optionen, direkt die maximale Anzahl zu wählen oder die Auswahl zurückzusetzen.

Bei Gegnern erhalten Schildträger nun auch Schaden durch Angriffe von hinten. Krähen-Gegner hinterlassen mit ihren Attacken keine Säureschaden-Felder mehr. Die Fähigkeit „Helm Splitter“ ist von Beginn an verfügbar und kann weiter über den Fähigkeitenbaum verbessert werden.

Für PS5-Spieler wurden die Vibrationen des DualSense-Controllers angepasst. Exekutionen und Attentate haben nun zusätzlich eigenes haptisches Feedback.

PC erhält Ultrawide und Frame Generation

Auf dem PC unterstützt Beast of Reincarnation mit dem Update die meisten Ultrawide- und Super-Ultrawide-Monitore nativ. Außerdem lassen sich Frame-Generation-Optionen für DLSS und FSR in den Einstellungen aktivieren. In der Microsoft-Store- und Xbox-PC-Version funktioniert die zuvor blockierte Upscaling-Auswahl wieder.

Weitere PC-Fehler wurden ebenfalls behoben, etwa eine nicht reagierende Bestätigungstaste auf dem Ergebnisbildschirm und Probleme mit Schnellreisen nach Alt-Tab während eines Gebietswechsels.

Game Freak arbeitet laut eigener Aussage bereits an weiteren Updates. Geplant sind unter anderem Schalter für Post-Processing-Effekte, Verbesserungen bei Events und Zwischensequenzen, Anpassungen an der Wasser-Erkennung sowie Balancing für Blade- und Bloom-Arts. Die jetzige Version wirkt deshalb vor allem wie ein Patch, der viele Reibungen beim Kämpfen, Wiederholen und Verwalten von Ausrüstung beseitigen soll, statt das Spiel komplett umzubauen.

Die vollständigen Änderungen stehen in den offiziellen Patch Notes.

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