Ein Held mit Zopf blickt auf eine rot erleuchtete Stadt mit gotischer Kathedrale, während sein Arm leuchtet.
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Castlevania Belmont’s Curse: Die Demo setzt auf harte Kämpfe

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Die Demo zu Castlevania: Belmont’s Curse ist deutlich härter als manche Fans erwartet haben. Anpassungsoptionen sollen trotzdem verhindern, dass Bosskämpfe komplett festfahren.

Die Demo zu Castlevania: Belmont’s Curse zeigt schon am Anfang ziemlich klar, welche Art Spiel Evil Empire daraus machen will: kein Roguelite, aber ein Metroidvania, das im Kampf volle Aufmerksamkeit verlangt. Vor allem der erste Boss The Fallen scheint für viele Spieler eine unerwartet harte Grenze zu sein.

Das ist für Fans der Reihe interessant, weil die Demo nicht einfach auf Ausrüstung und Durchhalten setzt. Stattdessen sollen präzises Ausweichen, gut getimte Paraden und schnelle Bewegung entscheiden. Wer nur angreift, wird offenbar sehr schnell bestraft.

Die Demo fordert mehr als bloßes Durchhalten

In Diskussionen auf Reddit und in sozialen Netzwerken wird vor allem über den hohen Anspruch gesprochen. Die Reaktionen wirken dabei nicht wie eine einheitliche Ablehnung. Viele Anspielberichte fallen weiterhin positiv aus, aber die Schwierigkeit überrascht Spieler, die ein näher an älteren Serienteilen orientiertes Castlevania erwartet hatten.

Das passt zu Evil Empire als Entwickler von Dead Cells. Belmont’s Curse ist laut Studio zwar ausdrücklich kein Roguelite, dennoch scheint sich die Erfahrung des Teams bei schnellen, genauen Kämpfen bemerkbar zu machen. Gerade beim ersten Boss bedeutet das wohl: Muster erkennen, im richtigen Moment reagieren und nicht auf einen einfachen Sieg durch starke Rüstung hoffen.

Für ein Metroidvania kann das spannend sein. Wenn Kämpfe so früh schon genaue Reaktionen verlangen, wird es wichtiger, wie fair Gegnerangriffe lesbar sind und wie viele Möglichkeiten das Spiel später zum Umgang mit schwierigen Stellen bietet. Die Demo zeigt allerdings nur den Anfang. Ob weitere Fähigkeiten und Mechaniken den Kampf im Verlauf anders aufrollen, ist noch offen.

Schwierigkeit soll sich anpassen lassen

Wichtig ist deshalb, dass Belmont’s Curse umfangreichere Komfort- und Barrierefreiheits-Optionen anbieten soll. Spieler können demnach den verursachten und erlittenen Schaden verändern. Außerdem lässt sich einstellen, nach einem Tod direkt vor einer Boss-Tür wieder zu starten.

Diese Optionen ändern nicht, dass die Grundidee offenbar fordernd ist. Sie geben Spielern aber mehr Kontrolle darüber, wie hart sie an einer Stelle festhängen möchten. Gerade bei einem Spiel, das Serienwurzeln mit Einflüssen moderner Metroidvanias wie Hollow Knight verbindet, könnte das ein sinnvoller Mittelweg sein.

Die Demo kommt im PlayStation Store derzeit auf 4,16 von 5 Sternen. Das deutet zumindest darauf hin, dass der hohe Anspruch nicht automatisch schlecht ankommt. Castlevania: Belmont’s Curse erscheint am 15. Oktober 2026 für PS5, Xbox Series X/S, Switch und PC. Wer die Demo spielt, kann den Speicherstand in die Vollversion übernehmen.

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