Eine Heldin mit geflochtenem Haar und magischer Aura blickt auf eine gotische Kathedrale im purpurroten Abendlicht.
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Castlevania: Belmont’s Curse überzeugt in ersten Tests

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Die ersten Tests zu Castlevania: Belmont’s Curse sind stark. Kämpfe und Erkundung überzeugen, doch der hohe Anspruch könnte einige Spieler ausbremsen.

Die ersten internationalen Tests zu Castlevania: Belmont’s Curse fallen deutlich positiv aus. Bei 45 erfassten Kritiken liegt der Wert derzeit bei 86 Punkten. Besonders oft gelobt werden die Kämpfe, das Erkunden von Draculas Schloss und die Peitsche von Rose Belmont, die nicht nur zum Angreifen dient.

Das ist für ein Metroidvania wichtig: Wenn Bewegung und Kampf gut zusammenpassen, fühlt sich jedes neue Gebiet nicht bloß wie der Weg zum nächsten Boss an. Laut den bisherigen Besprechungen soll genau das hier funktionieren. Am 15. Oktober erscheint das Spiel für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch.

Die Peitsche soll mehr als nur eine Waffe sein

Rose Belmont bewegt sich mit ihrer Peitsche durch die Areale und nutzt sie zugleich im Kampf. Die Tests beschreiben die Steuerung als flüssig und die Kämpfe als präzise. Das klingt nach einem System, bei dem man nicht einfach nur Gegner ausschaltet, sondern die Wege durch die Welt besser verstehen muss.

Dazu kommen Tarotkarten und Relikte. Sie schalten neue Fähigkeiten frei und sollen verschiedene Spielweisen erlauben. Gerade für Fans, die gern abseits des Hauptwegs nach Geheimnissen suchen, ist das spannend. Mehrere Kritiken heben das Level-Design und die Erkundung besonders hervor.

Auch die Musik und die gotische Optik bekommen viel Lob. Rose selbst soll dabei nicht nur eine weitere Belmont-Figur sein, sondern der Familiengeschichte neue Seiten geben.

Knackig, aber nicht für alle gleich fair

Die größte offene Frage betrifft den Schwierigkeitsgrad. Viele Tester mögen, dass Belmont’s Curse erfahrene Spieler fordert. Es gibt zwar Möglichkeiten, den Schwierigkeitsgrad anzupassen, einigen Kritiken reichen diese Optionen aber nicht weit genug.

Vor allem weniger geübte Spieler könnten an schwierigen Kämpfen und Plattform-Passagen hängen bleiben. Dazu kommt die Platzierung einiger Speicherpunkte: Nach dem Tod von Rose müssen offenbar manchmal längere Strecken erneut gespielt werden. Das kann die Spannung erhöhen, aber auch nerven, wenn man einen Abschnitt eigentlich schon verstanden hat.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die vielen Rottöne in manchen Gebieten. Gegner und Teile der Umgebung sollen dadurch stellenweise schlechter auseinanderzuhalten sein. Bei einem Spiel, das schnelle Reaktionen verlangt, ist das mehr als ein reines Optik-Problem.

Gute Zeichen vor dem Start

Die bisherigen Wertungen zeigen ein ziemlich klares Bild: Castlevania: Belmont’s Curse scheint seine stärksten Momente dann zu haben, wenn Kampf, Bewegung und Erkundung ineinandergreifen. Die hohen Noten bedeuten nicht, dass die genannten Probleme verschwinden. Sie zeigen aber, dass sie viele Tester nicht vom positiven Gesamteindruck abgehalten haben.

Für Fans der Reihe und für Spieler, die ein forderndes Metroidvania mit vielen Wegen und Fähigkeiten suchen, sind das gute Nachrichten. Wer dagegen vor allem ein entspanntes Abenteuer sucht, sollte die Hinweise zu Schwierigkeit und Speicherpunkten im Kopf behalten.

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