Eine Person mit wehendem Mantel steht in einer surrealen Stadt vor einem leuchtenden Portal am Himmel, umgeben von Gegnern.
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Control Resonant: Tests loben den neuen Nahkampf

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Die ersten Tests zu Control Resonant sind überwiegend positiv. Der neue Nahkampf überzeugt viele Kritiker, doch größere Gebiete und ein langsamer Start bekommen auch Kritik.

Die ersten internationalen Tests zu Control Resonant zeichnen ein ziemlich klares Bild: Remedys Wechsel vom Shooter zum Action-Rollenspiel scheint meistens zu funktionieren. Nach 58 erfassten Wertungen liegt der Metascore derzeit bei 84 Punkten. Das ist eine Momentaufnahme, aber die Richtung ist deutlich positiv.

Für Fans des ersten Teils ist vor allem wichtig, dass die Fortsetzung nicht einfach dieselbe Art Spiel mit neuer Geschichte sein will. Dylan Faden steht diesmal im Mittelpunkt und kämpft sich auf den paranormal veränderten Straßen von Manhattan voran. Seine Suche nach Jesse verbindet die neue Geschichte weiter mit dem bekannten Control-Universum.

Der neue Kampf ist der große Pluspunkt

Viele Tests heben Dylans Waffe Aberrant hervor. Sie kann ihre Form während eines Kampfes verändern. Zusammen mit Nahkampf-Kombos und paranormalen Kräften soll das für schnelle, harte Gefechte sorgen.

Genau dieser Teil wird oft gelobt: Die Kämpfe wirken laut den Besprechungen dynamisch und bieten mehr als bloßes Ausweichen und Schießen. Einige Kritiker vergleichen ihr Tempo und ihre Tiefe sogar mit bekannten Actionspielen wie Devil May Cry. Das heißt nicht, dass beide Spiele gleich aufgebaut sind. Es zeigt aber, wie wichtig der Nahkampf für Resonant geworden ist.

Auch Manhattan kommt offenbar gut an. Die Mischung aus normalen Straßenzügen und verzerrter, übernatürlicher Architektur soll starke Bilder liefern. Dazu werden Sound, Gestaltung der Welt und die technische Umsetzung auf PS5 positiv genannt. Trotz großer Areale, vieler Partikel und Physik-Effekte soll das Spiel dort flüssig laufen.

Der Anfang soll Geduld brauchen

Die guten Wertungen bedeuten aber nicht, dass alle Probleme übersehen werden. Mehrere Tests kritisieren den Einstieg. Die Geschichte braucht wohl etwas, bis sie richtig loslegt, während das Spiel früh viele Rollenspiel-Systeme und Menüs erklärt. Gerade wer vor allem wegen der Geschichte weiterspielt, könnte diesen Start als zäh empfinden.

Auch die größeren Gebiete sind nicht durchgehend ein Vorteil. Einige Kritiker finden, dass sie neben den dichteren Hauptmissionen blasser oder unnötig lang wirken. Manche Nebenaktivitäten fühlen sich laut diesen Stimmen wie Beschäftigung ohne großen Mehrwert an.

Ein weiterer Punkt sind die Kämpfe im späteren Spielverlauf. Obwohl Aberrant unterschiedliche Formen hat, sollen bekannte Gegnertypen zu häufig wiederkommen. Das könnte dazu führen, dass die Gefechte gegen Ende weniger frisch wirken als am Anfang.

Was die Wertungen für Control-Fans bedeuten

Die Spannweite der bisherigen Urteile ist groß. Es gibt mehrere Höchstwertungen, aber auch deutlich kritischere Stimmen. Besonders die Frage, ob Resonant der erhoffte Control-Nachfolger ist, wird unterschiedlich beantwortet. Die gemeinsame Linie bleibt trotzdem: Remedy hat beim Wechsel des Kampfsystems viel richtig gemacht, während die offenen Bereiche und der Aufbau nicht jeden überzeugen.

Control Resonant erscheint digital am 24. September 2026 für PS5, Xbox Series X/S und PC. Käufer der digitalen Deluxe Edition dürfen ab dem 22. September spielen. Die Disc-Version folgt nach einer Verschiebung am 15. Oktober. Wer vor allem neugierig auf Dylans Nahkampf und die neue Stadt ist, bekommt laut den ersten Tests gute Gründe, genau hinzuschauen. Wer die engen, konzentrierten Orte des ersten Control besonders mochte, sollte die Kritik an den größeren Arealen im Kopf behalten.

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