Artwork zu Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen
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Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen setzt auf mehr Wahlmöglichkeiten

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Dark Arisen bringt eine neue Region und einen Hard Mode. Beim Aussehen der Ausrüstung setzt Capcom auf eine optionale Lösung.

Capcom erweitert Dragon’s Dogma 2 am 9. Oktober mit Dark Arisen. Neben einer neuen Region und mehreren Änderungen am Spiel gibt es zwei Entscheidungen, die besonders zeigen, worauf das Team diesmal achtet: einen Hard Mode direkt zum Start und ein Transmog-System, das sich auf Wunsch ausblenden lässt.

Das ist mehr als eine Liste neuer Funktionen. Die Entwickler beschreiben das Feedback aus Japan sowie Europa und Nordamerika als sehr unterschiedlich. Gerade bei Mechaniken, die den Ablauf absichtlich schwieriger oder unbequemer machen, gehen die Meinungen offenbar auseinander.

Derselbe Weg kann nerven oder spannend sein

Als Beispiele nennen die Entwickler das Reisen zu Fuß und die Dragonsplague-Mechanik. Spieler in Japan und anderen Teilen Asiens nehmen solche Elemente laut dem Team eher als störende Einschränkung wahr. Viele Spieler in Europa und Nordamerika mögen genau daran, dass nicht alles schnell und glatt abläuft.

Das passt zu einem Spiel, das seine Welt nicht immer bequem macht. Ein längerer Weg oder eine Gefahr, die man im Blick behalten muss, kann einen Plan durcheinanderbringen. Für manche sorgt das für Spannung. Für andere hält es sie von dem ab, was sie eigentlich machen möchten.

Spannend ist deshalb nicht nur, dass Capcom auf Kritik reagiert. Wichtiger ist, wie vorsichtig das Studio dabei vorgeht. Wenn eine Mechanik für einen Teil der Spielerschaft ein Grund ist weiterzuspielen, wäre es keine gute Lösung, sie einfach komplett zu streichen.

Mehr Auswahl, ohne alles umzubauen

Beim Transmog-System versucht Dark Arisen offenbar genau diesen Mittelweg. Ausrüstung kann optisch verändert werden. Wer solche kosmetischen Outfits nicht sehen möchte, kann sie aber ausblenden. Damit müssen sich Spieler nicht auf eine einzige Optik-Regel festlegen.

Das Feature hatte schon in Dragon’s Dogma Online unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Nun soll es also beides erlauben: freier mit dem Aussehen der Ausrüstung umgehen oder die veränderten Outfits für sich unsichtbar machen.

Der Hard Mode geht in eine andere Richtung. Er steht schon zum DLC-Start bereit und richtet sich an erfahrene Spieler, die sich eine härtere Herausforderung wünschen. Für sie ist das wichtig, weil der schwierigere Modus nicht erst später nachgereicht wird.

Was am 9. Oktober kommt

Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen erscheint am 9. Oktober für PlayStation 5, PC über Steam, Nintendo Switch 2 und Xbox Series X/S. Die Erweiterung bringt eine komplett neue Region mit und soll das Gameplay an mehreren Stellen verbessern.

Wie stark die Änderungen an Reisen oder Dragonsplague selbst ausfallen, ist noch nicht beschrieben. Klar ist aber: Capcom will nicht entscheiden, welche Seite mit ihren Erwartungen recht hat. Stattdessen soll Dark Arisen Spielern bei einzelnen Streitpunkten mehr Kontrolle geben, ohne die ungewöhnlichen Ideen des Spiels einfach abzuschalten.

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