Futuristische Soldaten und ein Mech feuern in einer dunklen Industriehalle auf fliegende Drohnen und Gegner.
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Exodus zeigt, wie Entscheidungen Konflikte verändern sollen

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Zwei lange Gameplay-Videos zeigen eine Mission aus Exodus. Spannend sind vor allem die verschiedenen Wege durch Konflikte und die Folgen von Entscheidungen.

Für Exodus gibt es jetzt deutlich mehr Material als einen kurzen Trailer: Zwei Gameplay-Videos mit jeweils etwas mehr als 50 Minuten zeigen dieselbe Mission aus einem auf der Gamescom 2026 präsentierten Build. Darin sind Kämpfe, Dialoge und mehrere Figuren aus Juns Umfeld zu sehen.

Das Science-Fiction-Rollenspiel von Archetype Entertainment soll am 7. April 2027 für PC, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen. Besonders interessant an den neuen Szenen ist aber nicht nur die Länge. Sie geben einen besseren Eindruck davon, wie sehr Entscheidungen und der Umgang mit Konflikten im Spiel zusammenhängen sollen.

Kämpfen ist offenbar nicht immer der einzige Weg

Jun Aslan reist als Erbe der Aslan-Dynastie durch eine Zukunft, die rund 40.000 Jahre entfernt liegt. Auf dem Weg durch Ruinen, verlassene Raumschiffe und Grabstätten sammelt er Waffen, Technologien und Relikte älterer Zivilisationen.

Die gezeigte Hauptmissions-Sequenz stellt ihm dabei menschliche Fraktionen, Kriegsmaschinen und die Celestials entgegen. Ein Konflikt muss laut den präsentierten Informationen aber nicht automatisch in einem offenen Gefecht enden. Schleichen und ein kluges Vorgehen können andere Wege eröffnen. Auch Gespräche und einzelne Entscheidungen sollen dazu führen können, dass es gar nicht erst zum Kampf kommt.

Das ist für ein Rollenspiel dieser Art wichtig: Nicht nur die Ausrüstung soll bestimmen, wie eine Mission läuft. Wer lieber vorsichtig spielt oder Konflikte vermeiden möchte, könnte dafür ebenfalls Möglichkeiten bekommen. Wie oft das im fertigen Spiel wirklich funktioniert, lässt sich aus einer einzelnen Mission allerdings noch nicht ableiten.

Die Folgen sollen weit über eine Mission hinausgehen

Jun ist nicht allein unterwegs. Eine Crew aus Spezialisten begleitet ihn, und ihre Fähigkeiten sowie ihre Beziehungen zu ihm beeinflussen den Verlauf der Handlung. Die Videos zeigen also nicht bloß Kämpfe, sondern auch Dialoge und das Zusammenspiel der Figuren.

Die größere Idee hinter Exodus ist die Zeitdehnung: Entscheidungen sollen nicht nur eine aktuelle Aufgabe oder die Crew betreffen, sondern teils über mehrere Generationen Folgen für Juns Heimatwelt haben. Das könnte bedeuten, dass manche Entscheidungen erst viel später wirklich spürbar werden.

Viele ehemalige BioWare-Entwickler, die an Mass Effect gearbeitet haben, gehören zum Team von Archetype Entertainment. Deshalb liegt der Vergleich nahe, vor allem bei Crew, Dialogen und Science-Fiction-Setting. Die neuen Aufnahmen zeigen zumindest, worauf Exodus seinen Schwerpunkt legt: eine Geschichte, in der Kämpfe, Beziehungen und Entscheidungen zusammenwirken sollen. Das zweite ausführliche Gameplay-Video ist auf YouTube verfügbar.

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