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Fable plant eine kurze Hauptquest und viel Zeit für Albion

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Die Hauptquest von Fable soll 15 bis 20 Stunden dauern. Wer Albion erkundet und die Lebenssysteme nutzt, kann deutlich länger bleiben.

Playground Games hat die geplante Spielzeit von Fable genauer beschrieben: Für die Hauptgeschichte rechnet das Team mit etwa 15 bis 20 Stunden. Wer Albion nicht nur auf dem direkten Weg durchquert, sondern Nebenaufgaben übernimmt und die offene Welt erkundet, soll weitere 15 bis 20 Stunden beschäftigen können.

Das neue Rollenspiel erscheint am 23. Februar 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Die Angaben stammen von Associate Game Director Will Kennedy und zeigen vor allem eins: Die Kampagne ist offenbar nur ein Teil dessen, was Fable langfristig tragen soll.

Die Geschichte bleibt überschaubar

15 bis 20 Stunden für die Hauptquest sind für ein großes Rollenspiel keine riesige Zahl. Sie liegen aber etwas über den früheren Serienteilen, deren Hauptgeschichten meist nach 12 bis 15 Stunden beendet waren.

Das kann für Spieler sogar gut passen. Eine klar begrenzte Kampagne muss nicht bedeuten, dass Albion klein ist. Sie kann auch verhindern, dass sich die eigentliche Geschichte unnötig zieht. Entscheidend wird sein, ob die Reise des selbst erstellten Helden genug eigene Entscheidungen und Folgen bietet, damit diese Zeit abwechslungsreich bleibt.

Bekannt ist bereits, dass Bewohner auf Handlungen und Entscheidungen reagieren sollen. Auch Beziehungen und der Ruf des Helden beeinflussen, wie sich das Abenteuer entwickelt. Gerade diese Systeme könnten dafür sorgen, dass zwei Spielstände nicht genau gleich verlaufen.

Albion soll auch nach der Hauptquest etwas bieten

Nebenquests und Erkundung sollen ungefähr noch einmal so viel Zeit beanspruchen wie die Kampagne. Damit käme man schon ohne weitere Beschäftigungen auf etwa 30 bis 40 Stunden.

Dazu kommen die Lebenssysteme. Spieler können Berufe ausüben, Beziehungen pflegen und Immobilien besitzen. Laut Kennedy sind diese Aktivitäten nicht an ein festes Ende gebunden. Wer sich in Albion lieber eine Existenz aufbaut, statt nur der nächsten Questmarkierung zu folgen, soll deshalb deutlich länger beschäftigt sein können.

Spannend ist daran die Aufteilung: Fable scheint nicht einfach auf eine möglichst lange Hauptgeschichte zu setzen. Stattdessen soll die Welt Raum für verschiedene Spielweisen geben. Du kannst der Geschichte folgen, Geheimnisse suchen oder Zeit in das Leben deines Helden investieren. Ob diese offenen Systeme wirklich lange motivieren, lässt sich vor dem Release natürlich noch nicht sagen. Die genannten Zeiten machen aber klar, dass Playground Games für Albion mehr plant als eine reine Kampagne mit ein paar Nebenmissionen.

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