Ein Held in Rüstung zielt mit einer Armbrust auf leuchtende Geister und Skelette in einem nebligen, dunklen Wald mit knorrigen Bäumen und grünen Laternen.
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Fable setzt auf freie Kombinationen im Kampf

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Das neue Fable setzt auf wechselnde Kampfarten statt auf feste Wege. Vier Zauberplätze und eigene Ausrüstung sollen viel Raum zum Ausprobieren geben.

Playground Games will die Kämpfe im neuen Fable nicht als starres System für Fans der alten Reihe bauen. Stattdessen soll man Waffen, Bewegung und Magie flüssig miteinander verbinden können. Der Associate Game Director Will Kennedy beschreibt den Ansatz als zugänglich, aber mit vielen Möglichkeiten für eigene Kombinationen.

Das ist für die Neuauflage wichtig: Zwischen dem letzten Fable und dem geplanten neuen Teil liegen viele Jahre. Das Team möchte deshalb den leicht verständlichen Einstieg der früheren Spiele bewahren, zugleich aber nicht bei Mechaniken stehen bleiben, die heute alt wirken würden.

Vier Zauberplätze und eigene Ausrüstung

Im Mittelpunkt steht ein System namens „Style-Weaving“. Es soll erlauben, ohne harte Unterbrechungen zwischen verschiedenen Arten zu kämpfen. Gemeint sind also Wechsel, bei denen Bewegung, Waffen und Zauber zusammenpassen sollen, statt sich wie getrennte Menüs oder feste Klassen anzufühlen.

Spieler können ihre Ausrüstungssets selbst zusammenstellen und erhalten vier Plätze für Zauber. Damit gibt es schon früh Raum zum Ausprobieren. Wer lieber mit einer Waffe kämpft, soll Magie trotzdem als Ergänzung nutzen können. Wer Zauber stärker ausbauen möchte, muss offenbar nicht auf die anderen Kampfstile verzichten.

Genau darin steckt die spannendste Aussage aus den bisherigen Details: Fable soll keine einzige richtige Spielweise vorgeben. Die Breite der Optionen soll nicht erst ganz am Ende auftauchen, sondern laut Kennedy relativ früh verfügbar sein.

Einfach anfangen, später weiter tüfteln

Ein Kampfsystem mit vielen Möglichkeiten kann schnell unübersichtlich werden. Playground Games nennt deshalb ausdrücklich zwei Ziele, die zusammengehen müssen: Neue Spieler sollen ohne große Hürden loslegen können, während erfahrene Spieler genug zum Kombinieren bekommen.

Ob dieser Plan wirklich aufgeht, hängt vor allem davon ab, wie klar das Spiel seine Optionen erklärt und wie unterschiedlich sich die einzelnen Zusammenstellungen am Ende anfühlen. Vier Zauberplätze und frei wählbare Ausrüstung klingen nach viel Freiheit. Sie helfen aber nur dann, wenn der Wechsel zwischen den Stilen im Kampf wirklich natürlich klappt.

Was bisher feststeht

Bei der Gamescom 2026 zeigte Playground Games erstmals ausführlichere Kampfszenen. Kennedy betonte danach, dass das Studio die Grundidee der klassischen Reihe nicht einfach kopieren wolle. Die Kämpfe sollen sich an heutigen Action-Rollenspielen messen lassen, ohne den direkten Charakter von Fable zu verlieren.

Der Neustart erscheint am 23. Februar 2027 für PS5, Xbox Series X/S und PC. Bis dahin bleibt offen, wie groß die Auswahl an Waffen und Zaubern genau wird. Die bisherige Richtung ist aber klar: Albion soll Spielern mehr Werkzeuge geben, ihren eigenen Kampfstil zu finden.

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