Eine Gruppe Helden blickt auf riesige, leuchtende Eisformationen unter einem mystischen Nordlicht-Himmel.
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Final Fantasy 7 Revelation: Das Original ist kein Muss, aber ein Vorteil

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Revelation soll ohne Vorwissen funktionieren. Wer das Original kennt, bemerkt laut Director Naoki Hamaguchi aber mehr Veränderungen in der Remake-Trilogie.

Final Fantasy 7: Revelation soll auch für Spieler funktionieren, die weder das Original von 1997 noch die bisherigen Remake-Teile kennen. Game Director Naoki Hamaguchi sieht trotzdem einen guten Grund, sich mit der älteren Geschichte zu beschäftigen: Wer weiß, wie Final Fantasy 7 ursprünglich verlief, erkennt in der Remake-Trilogie eher, wo sie bewusst andere Wege einschlägt.

Für Revelation gibt es damit nicht den einen Pflichtweg. Hamaguchi empfiehlt aber klar, die bisherigen Teile des Remakes vor dem Abschluss der Trilogie zu spielen. Beim Original hängt die sinnvollste Reihenfolge stärker davon ab, wie du die Geschichte erleben möchtest.

Das Original verändert den Blick auf die Remakes

Die Remake-Reihe erzählt die bekannte Geschichte nicht einfach Szene für Szene neu. In Final Fantasy 7 Remake und Rebirth werden Ereignisse aus dem Original aufgegriffen, verändert und teilweise gegen die Erwartungen langjähriger Fans gestellt. Genau dieses Wissen kann Revelation anders wirken lassen.

Hamaguchi erklärt, dass die Handlung des Spiels von 1997 eng mit der Geschichte der neuen Reihe verbunden sei. Wer das Original kennt, kann also besser einschätzen, was sich verändert hat und was sich vielleicht noch verändern könnte. Für Fans geht es nicht nur darum, bekannte Figuren wiederzusehen. Sie verfolgen auch, ob die Geschichte dem früheren Verlauf folgt oder davon abweicht.

Das ist besonders wichtig, weil die Remake-Trilogie offenbar mit dem Gedanken spielt, dass Schicksal und vorgegebene Ereignisse nicht einfach feststehen müssen. Wenn du ohne Vorwissen startest, erlebst du diese Momente unmittelbar. Mit Kenntnis des Originals bekommst du dagegen eine zweite Ebene dazu: Du weißt, warum eine Änderung auffällt.

Neueinsteiger müssen nichts nachholen

Trotzdem soll Vorwissen keine Voraussetzung sein. Laut Hamaguchi wurde die Trilogie bewusst so gebaut, dass neue Spieler jederzeit einsteigen können. Revelation verlangt also nicht zwingend, dass man erst ein sehr altes Rollenspiel nachspielt, bevor man die neue Geschichte beginnen darf.

Das ist für viele wahrscheinlich die praktischere Nachricht. Das Original ist ein großer Teil der Geschichte von Final Fantasy 7, aber die neuen Spiele sollen ihre Handlung trotzdem verständlich erzählen. Wer mit modernen Spielen leichter reinkommt, kann daher zuerst mit dem Remake beginnen und sich später ansehen, wie die Geschichte 1997 erzählt wurde.

Hamaguchi hält diesen Weg sogar für sinnvoll, wenn die aufwendigere Optik und die moderne Umsetzung einen stärkeren ersten Zugang zur Welt schaffen. Dann wird das Original nicht zum Pflichtprogramm vor dem Start, sondern zu einer Möglichkeit, nachträglich mehr über die Unterschiede zu entdecken.

Für Revelation lohnt sich vor allem die Reihenfolge der Trilogie

Bei einem Punkt ist Hamaguchi deutlicher: Vor Revelation sollten Spieler möglichst Final Fantasy 7 Remake und Final Fantasy 7 Rebirth spielen. Das passt auch zur Rolle des neuen Spiels als Abschluss der Trilogie. Wer direkt beim letzten Teil einsteigt, kann der Handlung zwar offenbar folgen, überspringt aber die Entwicklungen aus den beiden vorherigen Spielen.

Beim Original gibt es dagegen zwei nachvollziehbare Entscheidungen. Du kannst es vorher spielen, wenn du Veränderungen und Anspielungen in den Neuauflagen möglichst bewusst mitbekommen willst. Oder du startest mit den Remakes, wenn du die Geschichte zuerst in ihrer neuen Form kennenlernen möchtest. Hamaguchi empfiehlt das Original zwar grundsätzlich, erklärt aber auch, warum es keinen eindeutig falschen Einstieg gibt.

Final Fantasy 7: Revelation erscheint am 8. April 2027 für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2. Nach dem Start sind zwei Story-Erweiterungen geplant, die sich mit den Hintergründen von Sephiroth und Vincent Valentine beschäftigen sollen. Hamaguchis Aussagen zum Einstieg stammen aus einem Interview mit GamesRadar.

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