Square Enix hat den Termin für Final Fantasy 7: Revelation festgelegt: Der dritte Teil der Remake-Trilogie erscheint am 8. April 2027 für PC, PS5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2. Damit ist jetzt klar, wann Clouds Geschichte in dieser Neuinterpretation ihren Abschluss erreichen soll.
Zusammen mit der Ankündigung zeigte Square Enix etwa zehn Minuten neues Gameplay. Darin ging es nicht nur um bekannte Figuren und Orte, sondern vor allem darum, wie viel Kontrolle Spieler im letzten Teil über Kämpfe, Gruppe und Tempo bekommen sollen. Gerade das ist für ein Finale wichtig, das offenbar große Schauplätze und viele Nebenbeschäftigungen zusammenbringen will.
Die Highwind verbindet die große Welt
Die Highwind bleibt eines der auffälligsten Elemente von Revelation. Mit dem Luftschiff lässt sich die Spielwelt erkunden. Im gezeigten Material waren unter anderem Wutai und Rocket Town zu sehen. Beide Orte gehören damit zu den Schauplätzen, die im dritten Teil eine Rolle spielen.
Das macht einen Unterschied zu einem Rollenspiel, das seine Orte nur nacheinander abarbeitet. Wenn die Welt über die Highwind bereist wird, können Spieler selbst entscheiden, wohin sie als Nächstes fliegen möchten. Square Enix hat außerdem verschiedene Nebenaktivitäten gezeigt. Wie umfangreich diese am Ende werden und wie sie in den Spielfluss passen, lässt sich aus dem Material aber noch nicht sicher ableiten.
Trotzdem ist die Richtung klar: Revelation soll die Reise nicht nur auf den letzten Kampf zuspitzen. Es soll auch Platz dafür geben, die Welt zwischen wichtigen Storymomenten weiter zu entdecken.
Im Kampf zählt die Zusammensetzung der Gruppe
Das Kampfsystem verbindet erneut Echtzeitaktionen mit taktischen Befehlen, Wechseln zwischen Figuren sowie Spezial- und Teamattacken. Neu gezeigt wurden mehrere Kampfstile und das FITS-System mit unterschiedlichen Berufen.
Besonders spannend sind die gemeinsamen Spezialangriffe: Zwei Gruppenmitglieder bündeln dafür ihre Fähigkeiten. Solche Aktionen können Kämpfe stärker davon abhängig machen, welche Figuren du zusammen einsetzt. Es geht dann nicht nur darum, den stärksten Angriff auszulösen, sondern auch darum, passende Fähigkeiten in der Gruppe zu kombinieren.
Cid Highwind und Vincent Valentine stoßen als spielbare Mitglieder dazu. Beide sollen eigene Fähigkeiten und Funktionen im Kampf mitbringen. Damit wächst die Auswahl für die Gruppenzusammenstellung noch einmal. Wie frei sich Charaktere und Berufe genau anpassen lassen, hat Square Enix bislang allerdings nicht ausführlich erklärt.
Weniger Wiederholung, mehr eigene Blickwinkel
Revelation bekommt außerdem eine Vorspulfunktion für Zwischensequenzen. Das klingt erst einmal nach einer kleinen Komfortfunktion, kann bei einem großen Rollenspiel aber sehr nützlich sein. Wer eine Szene noch einmal sehen möchte oder einen zweiten Durchgang startet, muss nicht jedes Gespräch vollständig erneut anschauen.
Ausgewählte Quests dürfen zudem aus der Sicht selbst gewählter Gruppenmitglieder erlebt werden. Dadurch könnte dieselbe Aufgabe je nach Figur anders wirken, ohne dass dafür eine völlig neue Quest nötig ist. Welche Quests diese Option tatsächlich bieten und wie stark sich die Perspektiven unterscheiden, bleibt offen.
Zur Geschichte hat Square Enix bestätigt, dass ein Meteor den Himmel verdunkelt, der Planet bedroht ist und Cloud mit seinen Gefährten Sephiroth entgegentreten muss. Revelation setzt also klar auf den entscheidenden Konflikt der Trilogie. Der neue Termin und die gezeigten Systeme zeigen aber auch: Bis zum 8. April 2027 soll nicht nur ein Schlusskampf warten, sondern eine Reise mit viel Raum für Gruppe, Kämpfe und Erkundung.