Square Enix will in Final Fantasy 7 Revelation offenbar verhindern, dass neue Party-Mitglieder ältere Figuren verdrängen. Game Director Naoki Hamaguchi betont, dass jede spielbare Figur in jedem Kampf funktionieren soll. Das ist besonders wichtig, weil mit Cid Highwind und Vincent Valentine zwei weitere Kämpfer zur Gruppe stoßen.
Gleichzeitig bekommt das Kampfsystem mit FITS ein neues System für Rollen und Fertigkeiten. Es soll der Gruppe helfen, auch dann handlungsfähig zu bleiben, wenn vertraute Stützen fehlen. Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC.
Cloud bleibt die Grundlage
Für die Remake-Trilogie war Cloud laut Hamaguchi der wichtigste Charakter im ersten Teil. Sein Kampfstil musste nicht nur gut aussehen, sondern als Basis für ein System dienen, das über drei Spiele tragen kann. Battle Designer Teruki Endo beschreibt ihn als das zentrale Rückgrat der Kämpfe.
Das erklärt, warum Square Enix bei Cloud offenbar besonders vorsichtig war. Seine bekannten Angriffe aus dem Original von 1997 sollten erhalten bleiben, mussten aber gleichzeitig in schnelle Echtzeit-Kämpfe passen. Wenn sich der zentrale Charakter dabei falsch angefühlt hätte, wäre das für die ganze Trilogie ein Problem geworden.
Spannend ist: Diese Grundlage soll nicht bedeuten, dass Cloud jede andere Figur überstrahlt. Die Entwickler wollten keine Party bauen, in der manche Charaktere nur für wenige Kämpfe sinnvoll sind. Wer eine Figur oder deren Waffen bevorzugt, soll deshalb nicht das Gefühl bekommen, für die eigene Wahl bestraft zu werden.
FITS soll die Gruppe flexibler machen
Im Finale wird diese Idee besonders wichtig. Fans des Originals wissen, dass Cloud später in der Geschichte zeitweise nicht verfügbar ist. Ob Revelation diesen Teil genauso umsetzt, ist noch nicht bestätigt. Hamaguchis Aussagen und das neue FITS-System deuten aber darauf hin, dass die übrige Gruppe mehr Verantwortung übernehmen muss.
FITS verteilt bestimmte Rollen und Fähigkeiten, ähnlich wie klassische Jobs aus der Reihe. Dadurch könnten Figuren klarere Aufgaben bekommen, ohne dass sie nur noch auf eine Sache festgelegt werden. Genau das passt zu Square Enix’ Plan, dass jede Figur in jedem Kampf mitmachen kann.
Dazu kommt, dass Aerith als wichtige Stütze der Gruppe fehlt. FITS könnte also mehr sein als ein neues Menü für Fähigkeiten. Das System soll offenbar helfen, die Party neu zusammenzustellen, statt einfach Clouds Platz durch eine einzelne Figur zu ersetzen.
Was das für die Kämpfe bedeutet
Das Thema von Revelation lautet laut Hamaguchi „Entschlossenheit“. Im Kampf könnte das ganz direkt spürbar werden: Die Gruppe soll ohne ihren gewohnten Anführer bestehen und eigene Stärken nutzen.
Wie tief FITS wirklich geht, bleibt offen. Klar ist aber schon, dass Square Enix nicht nur auf neue spielbare Charaktere setzt. Das Finale soll die Party auch anders funktionieren lassen. Für Fans dürfte deshalb nicht nur wichtig sein, wer neu kämpft, sondern wie viel Freiheit beim Zusammenstellen der Gruppe bleibt.