Eine junge Frau aus Final Fantasy 7 Revelation mit langen braunen Haaren, grünen Augen, roter Jacke und lila Schleife blickt nachdenklich in die Kamera.
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Final Fantasy 7 Revelation hilft Story-Spielern beim Leveln

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Die Story soll auch ohne viele Nebenaufgaben weitergehen. Wer alles sehen will, braucht in Final Fantasy 7 Revelation aber mehr als einen Durchgang.

Final Fantasy 7 Revelation soll Story-Spielern offenbar eine Hürde abnehmen, die bei Rebirth stören konnte: An einem wichtigen Punkt der Handlung wird es die optionale Möglichkeit geben, die Stufe der Gruppe automatisch auf den empfohlenen Wert anzuheben. Wer Nebenaufgaben, Minispiele und große Erkundungstouren überspringt, soll in späteren Story-Kämpfen also nicht automatisch zu schwach sein.

Gleichzeitig wird ein kompletter Durchgang nicht ausreichen, um alle Inhalte zu sehen. Game Director Naoki Hamaguchi hat erklärt, dass es viele Dinge geben soll, die Spieler nicht in einer einzigen Runde erleben können. Damit setzt der Abschluss der Remake-Trilogie auf zwei ziemlich unterschiedliche Arten zu spielen: konzentriert der Geschichte folgen oder länger in die Welt und ihre Varianten eintauchen.

Nebenquests sollen sich wirklich verändern

Der Grund für mehrere Durchgänge liegt laut Hamaguchi nicht einfach in einer riesigen Liste an Aufgaben. Nebeninhalte und Quests sollen unterschiedlich ablaufen, je nachdem, welche Entscheidungen getroffen werden und welche Gefährten bei einer Aktivität dabei sind.

Das betrifft Handlungsverläufe, Dialoge und Quests. Wer alles sehen möchte, wird also wahrscheinlich gezielt andere Entscheidungen ausprobieren oder Aufgaben mit anderen Gruppenmitgliedern angehen müssen. Für Komplettisten ist das eine klare Ansage: Die 100 Prozent sind nicht nur eine Frage von Zeit, sondern auch von Wiederholungen.

Wie viele Gruppenmitglieder es genau geben wird, wollte Hamaguchi noch nicht verraten. Diese Zahl könne zu viel über die Geschichte vorwegnehmen. Gerade bei Final Fantasy 7 dürfte das neue Spekulationen über Figuren und ihren Platz im Finale auslösen, bestätigt ist dadurch aber noch nichts.

Die Story bleibt auch ohne Pflichtprogramm erreichbar

Die Level-Option ist vor allem deshalb wichtig, weil die offene Struktur von Rebirth für manche Spieler eine schwierige Mischung war. Wer viel erkundet, sammelt Erfahrung und geht stärker in spätere Kämpfe. Wer lieber direkt der Hauptgeschichte folgt, konnte beim Level zurückliegen.

Revelation will diesen Abstand offenbar abfedern, ohne die offenen Inhalte komplett unwichtig zu machen. Die Nebenquests bleiben für Varianten, Dialoge und weitere Szenen relevant. Sie sollen aber nicht mehr zwingend nötig sein, damit die Hauptstory spielbar bleibt.

Das ist ein sinnvoller Unterschied: Du kannst dich auf die Geschichte konzentrieren, während Spieler mit mehr Zeit weiterhin Gründe bekommen, die Welt mehrfach zu erkunden. Ob die automatische Anpassung auch die Schwierigkeit der späteren Kämpfe gut trifft, wird sich erst im fertigen Spiel zeigen.

Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC.

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