Final Fantasy 7 Revelation soll am 8. April 2027 gleichzeitig für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC erscheinen. Game Director Naoki Hamaguchi sagt, dass die Version für Nintendos Konsole die Entwicklung der anderen Fassungen nicht ausbremsen soll.
Das ist vor allem für Fans wichtig, die sich wegen der unterschiedlichen Hardware Sorgen machen. Revelation ist der Abschluss der Remake-Trilogie, und Square Enix plant diesmal keinen zeitlich versetzten Start für einzelne Plattformen.
Rebirth-Erfahrung hilft bei der parallelen Entwicklung
Laut Hamaguchi war die Arbeit an Final Fantasy 7 Rebirth für die Switch 2 entscheidend. Das Team habe dadurch gelernt, wie sich ein großes Rollenspiel auf die Nintendo-Hardware bringen lässt. Ohne dieses Wissen wäre es viel schwerer gewesen, Revelation von Anfang an parallel für alle angekündigten Systeme zu entwickeln.
Dabei geht es nicht einfach darum, dieselben Einstellungen überall zu verwenden. Jede Hardware hat andere Grenzen, etwa bei Rechenleistung und Speicher. Die Erfahrung aus dem vorherigen Port soll dem Team helfen, diese Unterschiede besser einzuplanen, statt die Switch-2-Version erst deutlich später anzupassen.
Hamaguchi verspricht außerdem, dass die Multiplattform-Entwicklung nicht dazu führen soll, dass Revelation insgesamt schlechter aussieht als Rebirth. Das Team wolle Grafik und Darstellung gegenüber dem Vorgänger weiter verbessern.
Optimierung statt bloß höherer Einstellungen
Für die Switch 2 bedeutet das laut Hamaguchi nicht automatisch, dass alle technischen Werte einfach angehoben werden. Entscheidend sei eine gezielte Optimierung. Das Team baut auf dem auf, was bei Rebirth funktioniert hat, und will die vorhandene Hardware besser ausnutzen.
Das klingt vernünftig, weil ein gutes Ergebnis nicht nur von möglichst hohen Einstellungen abhängt. Wenn ein Spiel auf einer schwächeren Konsole sauber angepasst wird, kann es trotzdem stimmig aussehen und gut laufen. Ob Revelation dieses Ziel erreicht, lässt sich aus den Aussagen aber noch nicht ablesen. Konkrete Szenen, Leistungsdaten oder Vergleiche zwischen den Versionen wurden nicht genannt.
Wer die Aussagen genauer nachlesen möchte, findet das vollständige Gespräch mit Hamaguchi.
Bis zum Release bleibt also offen, wie groß die Unterschiede zwischen den Plattformen wirklich ausfallen. Klar ist aber: Square Enix sieht die Switch 2 nicht nur als nachträglich versorgte Zusatzplattform. Die Erfahrungen mit Rebirth sollen dafür sorgen, dass sie schon während der Entwicklung von Revelation mitgedacht wird.