Collage mit Yuffie, Cid, Red XIII, Vincent, Barret, Tifa, Cait Sith und Cloud Strife aus Final Fantasy 7 Remake.
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Final Fantasy 7 soll nach Revelation weiterleben

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Final Fantasy 7 Revelation beendet 2027 die Remake-Trilogie. Square Enix plant aber offenbar langfristig mit der Welt von Cloud und Sephiroth.

Square Enix will die Welt von Final Fantasy 7 offenbar nicht mit dem Ende der Remake-Trilogie abschließen. Director Naoki Hamaguchi hat auf einem Panel der PAX West erklärt, dass das Projekt von Anfang an mehr sein sollte als eine moderne Neuauflage eines bekannten Rollenspiels. Das Ziel sei, Final Fantasy 7 auch für kommende Generationen interessant zu halten.

Konkret wird die Trilogie mit Final Fantasy 7 Revelation abgeschlossen. Der dritte Teil erscheint am 8. April 2027 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC. Was danach kommt, hat Square Enix aber noch nicht angekündigt. Genau darin liegt der wichtige Punkt: Es gibt eine klare Absicht für die Zukunft der Marke, aber noch keinen bestätigten Plan für das nächste große Spiel.

Die Trilogie soll ein neuer Anfang sein

Hamaguchi beschrieb die Remakes als Versuch, die Geschichte rund um Cloud und Sephiroth an neue Spieler weiterzugeben. Sie sollen nicht nur Menschen ansprechen, die das Original bereits kennen, sondern auch Spielern den Einstieg ermöglichen, die 1997 noch gar nicht mit dem Rollenspiel in Berührung gekommen sind.

Das ist bei einer Reihe wie Final Fantasy 7 besonders wichtig. Die Welt, ihre Figuren und ihre Geschichte bestehen nicht nur aus einem einzelnen Spiel. Wer heute mit Remake, Rebirth oder später Revelation beginnt, soll trotzdem verstehen können, warum Midgar, Shinra und die bekannten Figuren für Fans so viel bedeuten.

Auf dem Panel zeigte das Team außerdem eine der Grundlagen hinter dem Remake-Projekt. Eine davon lautet, dass Final Fantasy 7 über den Status eines Klassikers aus der Vergangenheit hinauswachsen und eine Marke mit fortlaufender Zukunft werden soll. Das klingt erst einmal groß, bestätigt aber vor allem die Richtung: Square Enix möchte die Welt nicht einfach nach dem Finale weglegen.

Noch kein neues Spiel angekündigt

Für Fans ist es leicht, aus dieser Aussage sofort auf weitere Ableger, Filme oder ganz neue Geschichten zu schließen. Bestätigt ist davon bisher aber nichts. Hamaguchi hat nicht verraten, welche Projekte nach Revelation entstehen könnten, wann sie erscheinen oder welche Figuren darin im Mittelpunkt stehen würden.

Das ist ein Unterschied, den man im Blick behalten sollte. Eine langfristige Strategie bedeutet nicht automatisch, dass schon ein neuer Titel kurz vor der Ankündigung steht. Die Aussagen zeigen nur, dass Square Enix die Marke weiterentwickeln möchte und die Trilogie als Grundlage dafür sieht.

Ganz neu wäre dieser Gedanke nicht. Schon nach dem ursprünglichen Final Fantasy 7 wurde das Universum mit weiteren Spielen, einem Animationsfilm und Mobile-Projekten erweitert. Dazu gehören etwa Crisis Core, Dirge of Cerberus, Advent Children und Ever Crisis. Ob die Zeit nach der Remake-Trilogie ähnlich viele verschiedene Projekte bringt, bleibt offen.

Zwei Erweiterungen sind bereits fest eingeplant

Während die langfristige Zukunft noch vage bleibt, gibt es für Final Fantasy 7 Revelation bereits konkretere Inhalte. Zwei Story-Erweiterungen sind fest vorgesehen.

Eine Erweiterung soll sich mit Sephiroths Hintergrund beschäftigen. Die andere rückt Vincent Valentine in den Mittelpunkt und will seine düstere Vergangenheit sowie seine Zeit bei den Turks, Shinras Geheimdienst, beleuchten. Damit endet die Geschichte von Revelation offenbar nicht zwingend genau dort, wo der Abspann läuft.

Für Spieler ist das eine interessante Mischung: Der Abschluss der Trilogie hat einen festen Termin, zusätzliche Geschichten sind bereits geplant, und zugleich hält Square Enix die Tür für die Welt von Final Fantasy 7 offen. Welche Form diese Zukunft annimmt, ist noch unbekannt. Nach Hamaguchis Aussagen soll sie aber deutlich länger reichen als bis zum dritten Remake-Teil.

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