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Gears of War: E-Day verlangt SSD und Raytracing-Hardware

Von Ramona 4 Min. Lesezeit

Gears of War: E-Day ist bereit für die Auslieferung. Vor dem Start sollten PC-Spieler vor allem SSD, Speicherplatz und Grafikkarte prüfen.

Gears of War: E-Day hat den Gold-Status erreicht. The Coalition betrachtet die für die Auslieferung bestimmte Version damit als fertig. Gleichzeitig hat das Studio den Zeitplan für Download und Veröffentlichung sowie die endgültigen PC-Anforderungen bekannt gegeben. Gerade für Spieler am Rechner lohnt sich ein genauer Blick: Eine SSD und eine Grafikkarte mit Unterstützung für Hardware-Raytracing sind in jeder Leistungsstufe vorgeschrieben.

Der reguläre weltweite Start ist für den 6. Oktober 2026 um 17 Uhr deutscher Zeit angesetzt. Mitglieder von Game Pass Ultimate und PC Game Pass erhalten das Spiel ab diesem Termin ebenfalls. Wer vorher prüfen möchte, ob genügend Speicherplatz und passende Hardware vorhanden sind, hat nun alle wichtigen Angaben dafür.

Der Download kann eine Woche vorher beginnen

Die Vorabinstallation wird am 29. September 2026 um 17 Uhr freigeschaltet. Sie ist auf Xbox Series X/S, über Xbox auf dem PC und bei Steam möglich. Laut den veröffentlichten Angaben können Vorbesteller und Nutzer des Game Pass die Spieldateien dann bereits herunterladen.

Das dürfte vor allem wegen des benötigten Speicherplatzes hilfreich sein. Gears of War: E-Day belegt auf dem PC in allen drei aufgeführten Hardwarestufen 115 GB. Eine SSD ist nicht nur eine Empfehlung, sondern wird ausdrücklich vorausgesetzt.

Besitzer der Premium Edition müssen nicht bis zum allgemeinen Termin warten. Ihr früher Zugang beginnt am 1. Oktober um 17 Uhr und liegt damit fünf Tage vor dem regulären Start. Entscheidend ist also nicht allein, wann der Download bereitsteht. Der tatsächliche Spielbeginn hängt auch von der jeweiligen Version beziehungsweise dem verwendeten Abonnement ab.

Offiziell angekündigt ist der Titel für Xbox Series X/S, Xbox auf dem PC und Steam. Ob später eine Fassung für PlayStation 5 hinzukommt, wurde nicht bestätigt. Diese Möglichkeit sollte deshalb nicht als Teil des derzeitigen Veröffentlichungsplans verstanden werden.

Schon das Minimum verlangt moderne Grafikfunktionen

Für 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde nennt The Coalition das mittlere Grafikprofil. Dabei werden DLSS, FSR, TSR oder XeSS eingesetzt. Als mögliche Grafikkarten führt das Studio unter anderem die GeForce RTX 2060 und die Radeon RX 6600 auf. Dazu kommen mindestens 6 GB Grafikspeicher und 12 GB Arbeitsspeicher. Bei den Prozessoren werden beispielsweise der Ryzen 5 2600X, der Core i7-6850K oder der Core i5-10400 genannt.

Ungewöhnlich wichtig ist dabei die Funktionsausstattung der Grafikkarte. Ein älteres Modell ohne eigene Hardware für Raytracing erfüllt die Vorgaben nicht, selbst wenn seine Leistung in anderen Spielen noch ausreichen sollte. Das Spiel nutzt diese Technik für Reflexionen, Schatten und globale Beleuchtung.

Die empfohlene Stufe zielt auf 1440p und mehr als 60 Bilder pro Sekunde im hohen Profil. Hier nennt The Coalition etwa eine GeForce RTX 3060 Ti oder Radeon RX 6700 XT, jeweils ergänzt um 8 GB Grafikspeicher. 16 GB Arbeitsspeicher werden ebenfalls verlangt. Beim Prozessor dienen Ryzen 5 5600 und Core i5-11600K als Orientierung.

Für Ultra-Einstellungen bei 4K und mehr als 60 Bildern pro Sekunde steigt der Bedarf deutlich. Vorgesehen sind eine GeForce RTX 5070 Ti oder Radeon RX 7900 XT sowie 12 GB Grafikspeicher. Als Prozessoren listet das Studio den Ryzen 7 7800X3D und den Core i7-14700K. Der Arbeitsspeicher bleibt bei 16 GB.

Ein Benchmark soll bei der Abstimmung helfen

Neben DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 3.0 bietet die PC-Version einen eingebauten Benchmark mit erweiterten Einstellungen. Damit lässt sich vor dem eigentlichen Spielen prüfen, welche Kombination aus Auflösung, Bildrate und Grafikdetails zum eigenen Rechner passt. HDR und Ultrawide-Bildschirme werden ebenfalls unterstützt.

The Coalition erklärt, seit der Mehrspieler-Beta im Juli weiter an Stabilität und Leistung auf verschiedenen Hardwarekonfigurationen gearbeitet zu haben. Wie gut die drei vorgegebenen Profile im normalen Spielbetrieb funktionieren, lässt sich aus den Anforderungen allein jedoch nicht ableiten. Sie liefern zunächst eine Orientierung, keine Garantie für identische Leistung in jeder Szene.

Inhaltlich führt E-Day 14 Jahre vor den ersten Serienteil zurück. Marcus Fenix und Dominic Santiago erleben den ersten Ausbruch der Locust-Horde. Neben der Kampagne gehören der überarbeitete PvE-Modus Horde Siege und Versus-Gefechte für zwei Teams mit jeweils vier Spielern zum Paket. Auf der Konsole ist außerdem ein Splitscreen für zwei Personen vorgesehen. Für den unmittelbaren Start bleibt aber vor allem die Hardwareprüfung wichtig: 115 GB auf einer SSD und eine raytracingfähige Grafikkarte bilden die feste Untergrenze.

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