Der erste ausführliche Trailer zu Godzilla Minus Zero ist da. Er zeigt Japan im Jahr 1949, zwei Jahre nach den Ereignissen von Godzilla Minus One, und macht klar: Diesmal trifft die Bedrohung auf ein Land, das sich zumindest vorbereiten will.
In deutschen Kinos soll die Fortsetzung am 5. November 2026 starten. Regie führt erneut Takashi Yamazaki. Außerdem kehren Ryunosuke Kamiki als Koichi Shikishima und Minami Hamabe als Noriko Ōishi zurück.
Japan reagiert diesmal früher
Der Trailer setzt in einer Zeit des Wiederaufbaus ein. Die Menschen versuchen wieder einen normalen Alltag zu finden, doch Godzilla ist offenbar nicht endgültig besiegt. Anders als im Vorgänger soll die Regierung nun eine Krisenbehörde gründen, die auf neue Angriffe und die Folgen der Katastrophen reagieren kann.
Das verändert die Ausgangslage ziemlich stark. In Godzilla Minus One stand vor allem im Vordergrund, wie überforderte Menschen überhaupt gegen ein riesiges Monster handeln können. Minus Zero könnte stattdessen zeigen, was passiert, wenn ein Staat Pläne, Fachleute und eine feste Organisation aufbaut, aber trotzdem gegen etwas kämpfen muss, das kaum berechenbar ist.
Neu zum Cast kommt Masami Nagasawa. Sie spielt die Meteorologin Makoto Aoyama, die dem Krisenstab helfen soll, die Naturphänomene rund um Godzillas Auftauchen zu untersuchen. Gerade diese Rolle passt zu den Trailerbildern, in denen nicht nur Zerstörung, sondern auch seltsame Vorgänge in der Umgebung wichtig werden.
Die Hinweise führen zu King Ghidorah
Der spannendste Teil des Trailers ist noch keine klare Monster-Enthüllung. King Ghidorah selbst ist nicht zu sehen. Zu hören ist aber ein Kreischen, das stark an Godzillas bekannten Gegner erinnert. Dazu sagt eine Figur: „Wir sprechen hier nicht von Godzilla.“
Weitere Bilder machen die Vermutung noch stärker: Eine goldgelbe Schuppe taucht auf, während Gegenstände und sogar Godzilla scheinbar in die Luft gezogen werden. Das könnte auf die Schwerkraftstrahlen von King Ghidorah hinweisen. Bestätigt ist sein Auftritt dadurch noch nicht, aber der Trailer legt diese Richtung ziemlich deutlich nahe.
Der Titel bekommt damit ebenfalls eine mögliche zweite Bedeutung. In älteren Toho-Filmen ist Ghidorah auch als Monster Zero bekannt. Falls der Drache wirklich vorkommt, wäre Godzilla nicht mehr nur die Gefahr, vor der Japan geschützt werden muss. Dann würde der Film auch einen Kampf zwischen zwei Kaiju vorbereiten.
Ein Abschluss mit offenem Monster-Geheimnis
Der Slogan „Es gibt kein drittes Mal. Alles endet hier.“ klingt nach einem klaren Ende für diese Geschichte. Ob Godzilla Minus Zero tatsächlich das letzte Kapitel von Yamazakis Reihe wird, verrät der Trailer aber nicht.
Fest steht bisher: Der Film soll die erste japanische Produktion sein, die speziell für IMAX gedreht wurde. Für Fans ist vor allem die Frage offen, ob der nächste große Gegner wirklich King Ghidorah ist oder ob der Trailer bewusst nur mit seinem Ruf und den auffälligen Bildern spielt.