Jason und Lucia stürmen bewaffnet einen Laden, während Trümmer durch die Luft fliegen und Personen im Hintergrund erschrecken.
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GTA 6: Missionen sollen sich mehr nach Open World anfühlen

Von Alex 2 Min. Lesezeit

GTA 6 soll Missionen mit mehr eigenen Lösungen bieten. Rockstar will dabei verhindern, dass Fahndungen und Fluchten in Aufträgen plötzlich nach anderen Regeln laufen.

GTA 6 soll Missionen weniger starr machen, ohne dass die Geschichte dabei auseinanderfällt. Rockstar North-Leiter Rob Nelson erklärt, dass Aufgaben mehrere Wege erlauben sollen, wichtige Momente der Handlung aber weiterhin feststehen.

Der interessante Teil daran ist nicht nur die versprochene Freiheit. Rockstar will offenbar verhindern, dass sich Missionen wie ein komplett anderes Spiel anfühlen als Leonida außerhalb der Aufträge. Fahndungen, Überfälle und Fluchten sollen nach denselben Grundregeln funktionieren, egal ob du gerade einer Mission folgst oder frei unterwegs bist.

Freiheit soll nicht einfach alles erlauben

Nelson sagt klar: Eine Geschichte braucht Punkte, die erreicht werden müssen. Deshalb kann GTA 6 Spieler nicht bei jeder Aufgabe völlig ohne Grenzen loslassen. Rockstar will aber an den Stellen mehr Möglichkeiten geben, an denen verschiedene Lösungen die Handlung nicht kaputtmachen.

Als Beispiele nennt Nelson zwei bereits gezeigte Szenen. In einer frühen Mission gibt es offenbar mehrere Auswege aus einem Hochhaus. Bei einer späteren Verfolgungsjagd übernimmt man nach einem festen ersten Abschnitt selbst das Steuer. Eine empfohlene Fluchtroute wird zwar angezeigt, sie soll aber nicht der einzige Weg sein, um der Polizei zu entkommen.

Das klingt erst einmal nach einer kleinen Änderung, kann Missionen aber deutlich spannender machen. Wenn eine Verfolgung nicht sofort scheitert, nur weil man eine Kurve anders nimmt als geplant, fühlt sich eine Flucht eher wie eine echte Verfolgung an und weniger wie das Abarbeiten einer vorgegebenen Strecke.

Missionen und freie Welt sollen zusammenpassen

Besonders wichtig ist Rockstars Anspruch bei Systemen wie dem Fahndungs- und Raubsystem. Laut Nelson arbeitet das Team daran, dass diese Regeln innerhalb von Missionen nicht plötzlich anders funktionieren als beim freien Erkunden von Leonida.

Das wäre für GTA 6 ein großer Vorteil, falls es im fertigen Spiel wirklich so aufgeht. Viele offene Spiele lassen dich außerhalb von Missionen experimentieren, ziehen dann aber bei Story-Aufträgen enge Grenzen. Rockstar versucht hier offenbar, die offenen Systeme auch dann weiterlaufen zu lassen, wenn die Handlung gerade etwas Bestimmtes von Jason und Lucia verlangt.

Wie viele Missionen diese Freiheiten am Ende wirklich bieten und wo Rockstar die Grenzen setzt, ist noch offen. Die genannten Beispiele zeigen aber, worauf das Studio hinauswill: Die Geschichte gibt die Richtung vor, doch der Weg durch eine Aufgabe soll öfter bei den Spielern liegen.

GTA 6 erscheint am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S. Eine PC-Version ist für einen späteren Zeitpunkt angekündigt.

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