Kingdom Hearts 4 wird bei Square Enix’ Creative Studio 1 entwickelt. Das hat Naoki Hamaguchi, der auch Final Fantasy 7 Rebirth verantwortet, in einem Interview bestätigt. Damit ist klar, wo das nächste Abenteuer von Sora entsteht, nachdem die Umstrukturierung des Unternehmens 2024 Fragen zur Zuordnung des Teams aufgeworfen hatte.
Für Fans ist das vor allem eine wichtige Produktionsmeldung: Kingdom Hearts 4 bleibt nicht bei einem unbekannten neuen Team hängen. Die Arbeit liegt bei einem großen Studio innerhalb von Square Enix, das zugleich an Final Fantasy 7 Revelation arbeitet.
Nomura bleibt für Kingdom Hearts 4 zuständig
Die neue Studio-Zuordnung bedeutet nicht, dass Kingdom Hearts plötzlich von anderen kreativen Köpfen übernommen wird. Tetsuya Nomura bleibt Director, Tai Yasue weiterhin Co-Director. Beide sollen also weiter die Geschichte, Figuren und das Spieldesign bestimmen.
Hamaguchi beschreibt seine Aufgabe eher als Leitung des Studios. Er kümmert sich damit um die Bedingungen, unter denen die Teams arbeiten, während Nomura und Yasue die Reihe selbst weiterführen. Das ist ein wichtiger Unterschied, weil Creative Studio 1 nun zwar über dem Projekt steht, Kingdom Hearts 4 aber seine bekannte kreative Führung behält.
Zwei große Reihen im selben Studio
Creative Studio 1 arbeitet gleichzeitig an Final Fantasy 7 Revelation und Kingdom Hearts 4. Hamaguchi nannte beide Spiele wichtige Projekte für Square Enix im Jahr 2027 und sprach davon, dass sie den geplanten Umschwung des Unternehmens vorantreiben sollen.
Das macht die Lage spannend, aber nicht automatisch problematisch. Ein Studio kann mehrere Teams haben, und die bestätigte Rollenverteilung zeigt zumindest: Kingdom Hearts 4 hat weiter ein festes Leitungsteam. Entscheidend wird sein, wann Square Enix wieder mehr vom Spiel zeigt und ob ein genauer Termin folgt.
Aktuell ist Kingdom Hearts 4 weiter für Ende 2027 geplant. Einen konkreten Veröffentlichungstag gibt es noch nicht. Nomura hatte aber zuletzt erklärt, dass kein Rutsch ins Jahr 2028 drohe. Für Fans bleibt damit vor allem die gute Nachricht: Das Projekt ist klar einem Studio zugeteilt und die Leute hinter Sora bleiben an Bord.