Professor Layton und Luke stehen in einer detailreichen Steampunk-Stadt und blicken nach rechts.
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Level-5 entschuldigt sich: Vertrauen nach dem Showcase

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Level-5 entschuldigt sich für generative Technik im jüngsten Showcase. Entscheidend wird jetzt, wie klar das Studio kommende Spiele präsentiert.

Level-5 hat bestätigt, bei seinem jüngsten Showcase generative Automatisierungstechnik eingesetzt zu haben. Studio-Chef Akihiro Hino entschuldigte sich öffentlich, nachdem Fans die gezeigten Inhalte zu Reihen wie Professor Layton, Decapolice und Yo-Kai Watch 2 kritisiert hatten. Er räumte ein, dass der Einsatz weiter ging, als er sollte.

Für Fans ist das vor allem deshalb wichtig, weil ein Showcase zeigen soll, worauf sie sich bei einem Spiel freuen können. Wenn Material nachträglich Fragen auslöst, geht es nicht nur um einzelne Bilder. Dann steht auch im Raum, wie gut die Präsentation das spätere Spiel wirklich vertritt.

Was Level-5 über die gezeigten Inhalte sagt

Laut Hino sollte die Technik Spielszenen spektakulärer wirken lassen. Seine öffentliche Entschuldigung richtet sich an Menschen, die sich durch diese Entscheidung unwohl gefühlt haben.

Gleichzeitig betont der Chef, dass wichtige kreative Teile der Spiele weiter von Menschen erstellt würden. Dazu zählen laut ihm Szenarien, Charakterdesigns und die grundlegenden Schauplätze. Generative Werkzeuge kämen vor allem dann zum Einsatz, wenn menschliche Vorlagen digital weiterverarbeitet werden, etwa beim Übertragen von Zeichnungen in Polygonmodelle.

Hino sagt außerdem, dass veröffentlichte Spiele keine hastig erzeugten Daten enthalten sollen. Die Technik solle Teams Zeit für andere Aufgaben geben und damit dem fertigen Spiel helfen. Das ist eine klare Aussage über den Anspruch des Studios. Sie beantwortet aber noch nicht jede Frage dazu, welche Teile eines kommenden Spiels auf welche Weise entstehen.

Warum die Kritik nicht einfach verschwindet

Die Reaktionen entstanden nicht erst durch Hinos Erklärung. Nach der Nintendo Direct der vergangenen Woche hatten Nutzer in sozialen Netzwerken bereits auf auffällige Stellen im Material hingewiesen. Gerade bei Level-5 wiegt das für manche Fans schwer, weil sie mit den Reihen einen eigenen Stil verbinden und genau diesen in neuen Spielen wiedersehen wollen.

Hino hat zudem ein ehrgeiziges Ziel genannt: Große Spiele sollen künftig nicht mehr fünf, sondern zwei Jahre Entwicklung brauchen. Er beschreibt die aktuelle Phase als einen Prozess aus Ausprobieren, Fehlschlägen und Weiterarbeiten. Das erklärt, warum das Studio mit neuen Abläufen experimentiert. Es macht die Kritik an der Präsentation aber nicht kleiner.

Für kommende Level-5-Showcases wird deshalb entscheidend sein, ob das Studio klarer zeigt, was aus dem Spiel selbst stammt und wie das Material entstanden ist. Fans müssen nicht jede technische Hilfe gut finden. Sie sollten aber verstehen können, was sie vor sich haben, bevor aus erster Vorfreude wieder Misstrauen wird.

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