Ein humanoider Charakter in Uniform mit goldener Kette gestikuliert vor einem reptilienartigen Alien in einer staubigen fremden Umgebung.
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Lucasfilm Games will neue Star-Wars-Ideen breiter suchen

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Lucasfilm Games sucht nicht nur bei den größten Studios nach neuen Star-Wars-Ideen. Das könnte dafür sorgen, dass kommende Spiele wieder mehr ausprobieren.

Lucasfilm Games will bei neuen Star-Wars-Spielen offenbar nicht nur auf bekannte Namen setzen. Vizepräsident Douglas Reilly sagt, dass auch kleinere Teams mit einer starken Idee eine Chance bekommen sollen. Das ist für Fans wichtiger, als es erst einmal klingt.

Denn Star Wars kann mehr sein als Action-Abenteuer mit Lichtschwertern. Zuletzt erschienen mit Star Wars: Zero Company und Star Wars: Galactic Racer zwei Spiele, die unterschiedliche Richtungen ausprobierten. Lucasfilm Games will diese Offenheit laut Reilly beibehalten.

Eine gute Idee reicht nicht allein

Reilly beschreibt die Auswahl neuer Partner ziemlich klar: Ein großes Studio bekommt nicht automatisch den Zuschlag. Zuerst zählt, ob das Konzept spannend ist. Gute Ideen könnten aus vielen Richtungen kommen, auch von kleineren Teams.

Trotzdem soll die Qualität nicht leiden. Erfahrung und bisherige Spiele eines Studios bleiben laut Reilly wichtig. Das ergibt Sinn. Eine ungewöhnliche Idee ist cool, aber sie muss am Ende auch als Spiel funktionieren.

Für kleinere Entwickler ist das trotzdem ein interessantes Signal. Sie müssen nicht zu den größten Publishern gehören, damit ihre Vorschläge überhaupt angeschaut werden. Lucasfilm Games verspricht damit keine sicheren Aufträge. Aber die Tür scheint nicht nur für die üblichen großen Firmen offen zu stehen.

Überraschungen statt derselben Formel

Reilly spricht auch von weiteren Partnerschaften, die Fans überraschen könnten. Konkrete neue Projekte oder Studios hat er dabei nicht genannt. Die Aussage ist also keine Ankündigung für ein bestimmtes Spiel.

Spannend ist eher die Richtung dahinter. Wenn Lucasfilm Games wirklich verschiedene Genres und Partner ausprobiert, könnten kommende Star-Wars-Spiele wieder deutlich anders aussehen als das letzte. Ein Racer ist schließlich etwas ganz anderes als ein taktisches Spiel oder ein großes Adventure.

Star Wars: Zero Company zeigt zumindest, dass ein weniger erwarteter Ansatz funktionieren kann: Das Spiel hat sich laut den vorliegenden Angaben bereits mehr als eine Million Mal verkauft. Gleichzeitig arbeitet Quantic Dream weiter an Star Wars: Eclipse. Um dieses Adventure war es zuletzt allerdings ruhig.

Die Aussage von Reilly ist deshalb vor allem ein Versprechen für mehr Vielfalt. Ob die nächsten Überraschungen wirklich neue Genres, unbekanntere Studios oder beides betreffen, bleibt offen. Das vollständige Interview mit Douglas Reilly gibt aber einen genaueren Blick auf diese Pläne.

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