Collage mit mehreren Figuren und Szenen aus Spielen der Xbox Game Studios
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MachineGames: Warum Sony-Gerüchte jetzt für Aufsehen sorgen

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Ein kurzer X-Post reicht und Fans reden über Sony und MachineGames. Bestätigt ist kein Deal. Spannend ist vor allem, warum das Gerücht gerade jetzt so groß wird.

Ein sehr kurzer Satz sorgt gerade für viel Gerede: Hermen Hulst, der Chef der PlayStation Studios, soll MachineGames „bewundern“. Mehr ist dazu nicht bestätigt. Es gibt keinen angekündigten Deal, keine offiziellen Gespräche und auch kein Signal von Sony oder Microsoft.

Trotzdem schlägt das Gerücht so hoch, weil der Zeitpunkt heikel ist. Bei Xbox stehen laut aktuellen Berichten harte Einschnitte im Raum. Nach dem 30. Juni könnte klarer werden, welche Teams betroffen sind und ob Studios verkauft, geschlossen oder anders aufgestellt werden.

Warum ausgerechnet MachineGames auffällt

Auslöser ist ein kurzer Beitrag von Millie A. auf X. Darin heißt es sinngemäß nur, dass Hulst MachineGames „bewundert“. Das klingt erst einmal nicht wie eine große Nachricht. In normalen Zeiten wäre es vielleicht nur ein nettes Kompliment.

Aber normale Zeiten sind es bei Xbox gerade offenbar nicht. Asha Sharma hat im Februar die Nachfolge von Phil Spencer als Xbox-Chefin angetreten. Nach rund 100 Tagen soll sie intern ziemlich klar gesagt haben: „Das kann so nicht weitergehen.“ Grund dafür seien schrumpfende Umsätze in der Xbox-Sparte.

Seitdem wird über Entlassungen, mögliche Studioschließungen und sogar Buyouts gesprochen. Ninja Theory und Double Fine werden als Beispiele genannt, die angeblich über Wege verhandeln, sich freizukaufen. In genau so einer Lage wirkt ein Satz über MachineGames plötzlich viel größer.

Was Sony davon hätte

MachineGames ist vor allem durch Wolfenstein bekannt. Das Studio kann storylastige Ego-Shooter bauen, also genau eine Art Spiel, die bei Sony aktuell nicht besonders stark vertreten ist.

Wenn du PlayStation-Fan bist, klingt das erst mal spannend: Ein Studio mit Shooter-Erfahrung könnte Sonys eigenes Line-up breiter machen. Es ginge dabei aber wahrscheinlich eher um das Team selbst als um bekannte Marken.

Denn Wolfenstein gehört über Bethesda zu Microsoft. Sollte MachineGames jemals den Besitzer wechseln, würden die bekannten Rechte aller Voraussicht nach nicht einfach mitwandern. Sony würde also nicht automatisch Wolfenstein bekommen, sondern vor allem die Entwicklerinnen und Entwickler dahinter.

Warum man das Gerücht nicht zu groß machen sollte

Der wichtigste Punkt bleibt: Bis jetzt ist das keine bestätigte Übernahmegeschichte. Ein bewundernder Satz ist noch kein Kaufangebot.

Dazu wäre so ein Schritt ziemlich brisant. Microsoft würde ein bekanntes Studio an den direkten Konkurrenten abgeben. Das könnte nach außen sehr schlecht aussehen, besonders wenn gleichzeitig Entlassungen und Kürzungen laufen. Auch Sony müsste sich gut überlegen, ob ein neues Studio gerade wirklich ins Budget passt.

Zusätzlich gibt es Berichte, dass bei Bethesda und ZeniMax hinter den Kulissen bereits erste Entlassungswellen begonnen haben sollen. George Broussard, bekannt als Schöpfer von Duke Nukem, deutete außerdem an, dass es MachineGames und andere Bethesda-Studios treffen könnte.

Für Fans heißt das gerade vor allem: MachineGames steht im Mittelpunkt vieler Spekulationen, weil mehrere unsichere Dinge zusammenkommen. Xbox könnte Studios umbauen oder abgeben. Sony könnte an Shooter-Talent interessiert sein. Bestätigt ist davon aber noch kein konkreter Deal.

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