Eine rot gekleidete futuristische Figur mit Kapuze und leuchtend blauen Augen hält in einem orangefarbenen Korridor ein Gewehr.
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Marathon plant feste PvE-Modi und einen leichteren Einstieg

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Marathon bekommt ab Dezember einen PvE-Modus. Im Frühjahr 2027 sollen PvE, PvP und PvEvP dauerhaft nebeneinander laufen.

Bungie will Marathon deutlich umbauen: Ab Dezember soll ein erster reiner PvE-Modus kommen. Im März 2027 sollen daraus permanente PvE-, PvP- und PvEvP-Angebote werden, die unterschiedlich viel Risiko und Einsatz verlangen.

Das ist die wichtigste Änderung an der angekündigten Roadmap. Marathon setzte bisher stark auf harte Begegnungen mit anderen Spielern und einen schwierigen Einstieg. Bungie hat eingeräumt, dass die erhofften Spielerzahlen nicht erreicht wurden. Mit den neuen Modi soll es künftig auch einen Weg ins Spiel geben, bei dem nicht jede Runde sofort gegen andere Teams entschieden wird.

PvE soll kein kurzer Ausflug bleiben

Der neue PvE-Modus ist für das Dezember-Update Symbiosis angekündigt. Gleichzeitig plant Bungie ein experimentelles Team-Deathmatch. Damit testet das Studio zwei Spielarten, die klarer vom bisherigen PvEvP-Kern getrennt sind.

Im März 2027 soll daraus mehr werden als ein einzelner Modus. Dann sind dauerhafte PvE-, PvP- und PvEvP-Erlebnisse vorgesehen. Spieler sollen zwischen ruhigeren Einsätzen und besonders riskanten Runden wählen können.

Das könnte Marathon vor allem für Leute interessanter machen, die die Welt und das Überleben im Spiel ausprobieren wollen, aber keine Lust auf dauernden Druck durch andere Teams haben. Für Fans von PvEvP bleibt der harte Modus trotzdem Teil des Plans. Bungie will ihn also nicht ersetzen, sondern neben weitere Möglichkeiten stellen.

Der Einstieg bekommt vorher schon Änderungen

Noch vor Symbiosis ist für Oktober der Nightfall Refresh geplant. Dieses Update soll Fortschritt, Belohnungen und den normalen Spielalltag überarbeiten.

Im Dezember folgt dann auch eine große Überarbeitung von Perimeter, der bisherigen Einstiegszone. Das Onboarding soll einfacher werden, damit neue Spieler nicht direkt von den Systemen überrollt werden. Außerdem ist mit Bishop eine neue Hülle geplant. Sie ist auf hohes Tempo, überraschende Angriffe und starke Nahkampf-Aktionen ausgelegt.

Gerade dieser Teil der Roadmap ist wichtig: Neue Modi helfen wenig, wenn der Start weiterhin verwirrend bleibt. Bungie scheint deshalb zuerst an den Grundlagen arbeiten zu wollen, bevor im Frühjahr die größeren Systeme zusammenkommen.

Neue Zone und mehr Geschichte im Frühjahr

Für März 2027 sind neben den festen Modi auch eine überarbeitete Cradle, mehr Möglichkeiten bei der Entwicklung der Hüllen sowie eine neue Zone vorgesehen. Dazu sollen neue Gegnertypen kommen.

Auch die Geschichte soll mehr Platz bekommen. Bungie plant stärker fokussierte Questreihen und will die Hintergründe von Tau Ceti IV weiter ausbauen. Die Pfohr aus der ursprünglichen Marathon-Trilogie sollen ebenfalls zurückkehren.

Die Roadmap ist noch kein Beweis dafür, dass der Neustart klappt. Aber sie zeigt klar, wo Bungie ansetzt: weniger starre Seasons, ein leichterer Beginn und Spielweisen für unterschiedliche Arten von Spielern. Die genauen Pläne beschreibt das Studio auch im offiziellen Entwickler-Update. Ab Dezember wird sich zeigen, ob sich Marathon dadurch wirklich anders anfühlt.

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