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Nintendo Switch 2: Höhere Fertigungskosten erhöhen den Preisdruck

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Die Chipproduktion der Switch 2 könnte für Nintendo teurer werden. Eine weitere Erhöhung des Konsolenpreises ist bisher aber nicht angekündigt.

Noch bevor die nächste Preiserhöhung der Nintendo Switch 2 im Westen gilt, wächst schon der Druck auf den Preis der Konsole. Samsung verlangt laut einem Bericht zu den gestiegenen Fertigungspreisen mehr Geld für bestimmte Produktionsverfahren. Davon könnte auch der Chip der Switch 2 betroffen sein.

Eine weitere Erhöhung ist bisher aber nicht angekündigt. Nintendo hat sich zu dem Bericht nicht geäußert. Für Spieler ist deshalb wichtig, die höheren Kosten nicht direkt mit einem neuen Konsolenpreis gleichzusetzen.

Warum die Chipproduktion teurer wird

Für das 8-Nanometer-Verfahren soll Samsung seine Preise um ungefähr zehn Prozent angehoben haben. Genau dieses Verfahren ist für den Nvidia Tegra T239 in der Switch 2 wichtig. Bei moderneren Produktionsarten sollen die Aufschläge sogar bis zu 15 Prozent erreichen.

Als Grund gilt die hohe Nachfrage nach speziellen Rechenchips, die viele Fertigungskapazitäten belegt. Gleichzeitig sind moderne Produktionslinien des Konkurrenten TSMC stärker ausgelastet. Dadurch hat Samsung bei Verhandlungen mit großen Kunden mehr Spielraum.

Das kann Nintendos Kosten erhöhen. Wie stark, hängt jedoch von den Verträgen und möglichen neuen Verhandlungen mit Samsung ab.

Zehn Prozent mehr bedeuten nicht zehn Prozent beim Konsolenpreis

Der Chip ist nur ein Teil der gesamten Hardware. Wenn seine Fertigung teurer wird, muss der Verkaufspreis der Switch 2 deshalb nicht im gleichen Verhältnis steigen.

Nintendo könnte die zusätzlichen Ausgaben selbst tragen, andere Bedingungen aushandeln oder einen Teil davon an Käufer weitergeben. Welche Möglichkeit das Unternehmen wählt, ist aktuell offen.

Firmenpräsident Shuntaro Furukawa hatte weitere Preiserhöhungen zuvor nicht ausgeschlossen. Im Mai erklärte er außerdem, dass der damals beschlossene neue Preis die früher gestiegenen Produktionskosten nicht komplett ausgleiche. Nintendo will den Wert der Konsole in den kommenden Jahren zugleich durch ein breites Software-Angebot erhöhen.

Die nächste Erhöhung kommt erst noch

In Europa steigt der Preis der Switch 2 am 1. September von 469,99 Euro auf 499,99 Euro. In Nordamerika geht es am selben Tag von 449,99 auf 499,99 US-Dollar hoch. Japan hatte die Änderung bereits Ende Mai umgesetzt.

Damit steht fest: Die Switch 2 wird im Westen zunächst teurer. Ob die neuen Fertigungskosten später noch einmal zu einem höheren Preis führen, ist dagegen nicht bestätigt. Gerade dieser Unterschied ist wichtig, denn aus einem teureren Produktionsschritt folgt nicht automatisch eine weitere Erhöhung um einen bestimmten Betrag.

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