No Man’s Sky erscheint am 29. Oktober 2026 für iPhone und iPad. Unterstützt werden iPhones ab dem iPhone 11. Spannend ist daran nicht nur, dass ein riesiges Weltraumspiel auf mobilen Geräten landet. Hello Games sagt auch, dass die Arbeit am Port Verbesserungen für die anderen Versionen des Spiels gebracht hat.
Die iOS-Fassung soll weniger als fünf Gigabyte groß sein und trotzdem alle bisherigen Updates einschließlich Cosmos enthalten. Sie kostet 22,99 Euro. Für ein Spiel, das ständig erweitert wurde, ist das vor allem eine technische Ansage: Das Studio musste Speicher und Leistung offenbar so stark überarbeiten, dass die Änderungen nicht nur auf dem Smartphone nützlich sind.
Ein Port, der auch die anderen Versionen verändert
Hello-Games-Chef Sean Murray beschreibt die Umsetzung für iPhone und iPad als besonders schwierige Aufgabe. Die Arbeiten daran liefen laut ihm etwa drei Jahre. Dabei ging es nicht einfach darum, dieselben Inhalte auf einem kleineren Bildschirm unterzubringen. Das Team musste herausfinden, wie das Spiel weniger Speicher braucht und effizienter läuft.
Genau davon sollen auch die anderen Plattformen profitieren. Murray zufolge wurden während der Portierung Teile des Spielerlebnisses dort verbessert, ohne dass diese Arbeiten zuerst als großes neues Feature sichtbar waren. Das ist wichtig, weil No Man’s Sky nicht nur aus einzelnen Missionen besteht. Die Spielwelt, Raumschiffe, Planeten und laufenden Systeme müssen zusammen funktionieren. Wenn das Studio an der Grundlage arbeitet, kann das später mehr bringen als ein einzelnes Update.
Light No Fire liefert Ideen für No Man’s Sky
Ein Teil dieser Optimierungen entstand laut Murray bei Light No Fire, dem nächsten großen Projekt von Hello Games. Beide Spiele verwenden dieselbe Engine. Verbesserungen aus der Entwicklung des neuen Spiels können deshalb auch bei No Man’s Sky eingesetzt werden.
Das ist offenbar kein Einzelfall. Schon beim Voyagers-Update im Sommer 2025 kam Technik aus Light No Fire zum Einsatz. Sie half dabei, Raumschiffe umzusetzen, in denen Spieler frei herumlaufen können. Die iOS-Version zeigt jetzt noch deutlicher, wie eng die Entwicklung beider Spiele verbunden ist: Light No Fire testet neue Technik, während No Man’s Sky von Teilen davon früher profitieren kann.
Was auf iPhone und iPad noch fehlt
Für die Bedienung bietet die mobile Version Touch-Steuerung und angepasste Menüs. Controller werden ebenfalls unterstützt. Auf dem iPad lassen sich außerdem Maus und Tastatur verwenden.
Zum Start fehlen aber zwei Funktionen: der Multiplayer und das Siedlungs-Feature. Das entspricht der Situation bei der Switch-Version. Murray schloss nicht aus, dass beide später nachgereicht werden, falls Spieler sie wünschen. Wer No Man’s Sky vor allem gemeinsam oder wegen der eigenen Siedlung spielt, sollte das vor dem Kauf wissen.
Für alle anderen ist die iOS-Fassung vor allem interessant, weil sie zeigt, dass die lange Unterstützung des Spiels nicht nur neue Inhalte meint. Die Portierung scheint auch Teil einer größeren Arbeit an der Technik zu sein, von der No Man’s Sky und Light No Fire gleichzeitig profitieren können.