Link erkundet eine staubige Wüstenstadt mit rötlichen Felsformationen und antiken Gebäuden unter blauem Himmel.
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Ocarina of Time auf Switch 2: 60 FPS im Fokus, Bildqualität offen

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Das Ocarina-of-Time-Remake könnte auf Switch 2 mit 60 FPS laufen. Der erste Trailer zeigt aber auch flimmernde Details und sehr scharfe Kanten.

Das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time soll am 5. November 2026 für Switch 2 erscheinen. Eine erste Auswertung des Gameplay-Trailers deutet darauf hin, dass Nintendo 60 Bilder pro Sekunde anstrebt. Das wäre für die Rückkehr nach Hyrule eine wichtige Änderung, denn gerade Kämpfe und Kamerabewegungen könnten dadurch deutlich ruhiger wirken.

Sicher bestätigt sind diese technischen Daten allerdings noch nicht. Die Einschätzung stammt aus einer Trailer-Analyse von Digital Foundry, die über GoNintendo veröffentlicht wurde. Das Material erlaubt einen ersten Blick auf die Technik, ersetzt aber keine Prüfung der fertigen Version.

Was der Trailer über die Leistung verrät

Nach der Analyse wird das Spielgeschehen vermutlich in 1080p dargestellt. Die Menüs sollen dagegen eine Auflösung von 1440p nutzen. Auffällig ist vor allem die vermutete Bildrate von 60 FPS.

Das Original von 1998 lief wesentlich langsamer. Auch die beiden großen offenen Zelda-Abenteuer auf der ersten Switch waren auf 30 Bilder pro Sekunde ausgelegt. Falls Nintendo das 60-FPS-Ziel im fertigen Spiel hält, wäre das also nicht nur eine hübschere Neuauflage. Die Steuerung und die Bewegung durch die Welt könnten sich direkter anfühlen.

Bei der Engine spricht das gezeigte Material laut Analyse eher für eine Nintendo-eigene Technik als für die zuvor vermutete Unreal Engine 5. Ob tatsächlich eine weiterentwickelte Grundlage von Tears of the Kingdom verwendet wird und ob Monolith Soft beteiligt ist, bleibt aber Spekulation. Nintendo hat dazu keine Bestätigung genannt.

Schärfer ist nicht automatisch sauberer

Der Trailer zeigt auch Stellen, an denen die neue Grafik noch nicht ganz ruhig wirkt. In offenen Bereichen sollen Gras und Büsche sichtbar flimmern. Außerdem sehen einige Kanten offenbar sehr hart aus, weil das Bild stark nachgeschärft wird.

Das ist besonders interessant, weil Switch 2 DLSS unterstützt. Diese Technik kann beim Glätten von Kanten und beim Rekonstruieren feiner Bilddetails helfen. Nach der aktuellen Einschätzung scheint sie bei Ocarina of Time aber nicht zum Einsatz zu kommen. Auch Links Rüstung fällt in Nahaufnahmen durch sehr starke Lichtreflexionen auf.

Das muss kein endgültiger Zustand sein. Trailer werden manchmal aus älteren Spielständen erstellt, und bis November kann Nintendo noch an der Bildqualität arbeiten. Für Fans ist trotzdem klar: Die angestrebten 60 FPS sehen nach einem starken Schritt aus. Ob die offene Welt dabei dauerhaft sauber aussieht, lässt sich erst mit mehr Material oder der fertigen Version beurteilen.

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