Ein entschlossener Krieger mit einem verzierten Schwert mit blau leuchtendem Griff und eine weitere Figur vor einer dunklen roten Kulisse.
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Onimusha: Carnage wird erst nach dem ersten Durchgang freigeschaltet

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Carnage wird erst nach dem ersten Abspann freigeschaltet. Der harte Modus übernimmt einige Fähigkeiten, setzt aber wichtige Teile des Fortschritts zurück.

In Onimusha: Way of the Sword wird der höchste Schwierigkeitsgrad nicht sofort auswählbar sein. „Carnage“ schaltet sich erst frei, wenn die Geschichte einmal abgeschlossen wurde. Der Modus ist damit nicht einfach nur eine härtere Einstellung für den ersten Durchgang, sondern ein zweiter Anlauf mit klaren eigenen Regeln.

Der neue Teil der Action-Adventure-Reihe erscheint am 4. September für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Vorab herunterladen lässt er sich seit dem 2. September.

Zwei Einstellungen für den ersten Durchgang

Zu Beginn stehen „Story“ und „Action“ zur Wahl. Der Story-Modus richtet sich an Leute, die bei schnellen Kämpfen lieber etwas mehr Hilfe hätten oder sich auf Musashis Geschichte konzentrieren möchten. Musashi teilt dort mehr Schaden aus, erleidet selbst weniger und kann Gegner stärker in ihrer Ausdauer treffen.

Außerdem sind Hinweise für eingehende Angriffe standardmäßig aktiv. Tasten-Symbole sollen dabei zeigen, wann eine Reaktion möglich ist. Das klingt nach einer sinnvollen Hilfe, ohne dass Kämpfe komplett verschwinden.

„Action“ ist für erfahrenere Spieler gedacht und soll die Kämpfe deutlich fordernder machen. Wichtig ist: Zwischen diesen beiden Einstellungen darf man an Speicherpunkten wechseln. Wer an einem Boss festhängt, muss also nicht zwingend einen ganz neuen Spielstand anfangen. Umgekehrt kann man auch später von Story auf Action wechseln, wenn man sich sicherer fühlt.

Carnage nimmt Fortschritt mit, aber nicht alles

Carnage funktioniert als eine Art New Game Plus. Ein Teil der Entwicklung aus dem ersten Durchgang bleibt erhalten. Dazu gehören erweckte Oni-Fähigkeiten, verbesserte Grund- und Spezialfähigkeiten, Amulette samt Upgrades sowie freigeschaltete Outfits. Auch absolvierte Tutorial-Übungen und Boss-Revanchen bleiben offenbar vermerkt.

Andere Sachen setzt das Spiel dagegen zurück. Die Geschichte und Nebenquests beginnen wieder von vorn. Upgrades für Kleidung, Schwert und Handschuh werden nicht übernommen. Das gilt auch für die Materialien, die genau für diese Ausrüstungsverbesserungen gebraucht werden. Rote Seelen und damit gekaufte Fortschritte fehlen ebenfalls wieder.

Das ist wichtig, weil Carnage dadurch nicht nur von stärkeren Fähigkeiten lebt. Spieler behalten einige wichtige Werkzeuge, müssen ihre Ausrüstung aber erneut aufbauen. Wer den härtesten Modus ausprobieren möchte, sollte deshalb nach dem ersten Abspann nicht einfach mit einem komplett fertigen Charakter rechnen.

Ein Wechsel zurück zu Story oder Action ist in Carnage nicht möglich. Die Entscheidung für den Modus sollte also erst fallen, wenn ein neuer, deutlich strengerer Durchgang wirklich gewollt ist.

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