Ein Mann blickt in einen Spiegel, in dem seine verzerrte Reflexion mit Bart und erhobener Hand in einer dunklen bläulichen Umgebung zu sehen ist.
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Onyx: The Dark Grip: Bloober Team plant Horror für die Hände

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Onyx: The Dark Grip soll komplett für den Handheld-Modus der Switch 2 entstehen. Bloober Team will Horror dabei stärker über das Gefühl in den Händen vermitteln.

Bloober Team entwickelt mit Onyx: The Dark Grip einen Horrortitel, der vollständig für den Handheld-Modus der Switch 2 gedacht ist. Die Konsole soll dabei nicht bloß das Gerät sein, auf dem das Spiel läuft: Das Studio will auch den Tastsinn stärker in den Horror einbauen.

Das ist eine ungewöhnliche Richtung. Viele Spiele versuchen vor allem, durch höhere Auflösung oder aufwendigere Beleuchtung besser auszusehen. Bloober-Team-Chef Piotr Babieno hält diesen Weg für weniger wichtig. Für ihn entscheidet nicht allein die Grafik darüber, ob ein Spiel spannend wird. Bei Onyx soll deshalb das Gefühl in den Händen stärker zum Teil des Erlebnisses werden.

Horror, der auf den Handheld zugeschnitten ist

Onyx: The Dark Grip entsteht bei Bloober Team und wird über das hauseigene Label Broken Mirror Games veröffentlicht. Es soll zu den ersten Horrorproduktionen anderer Studios gehören, die exklusiv für Switch 2 erscheinen. Laut Babieno ist es außerdem das erste Spiel dieser Art, das komplett mit Blick auf den Handheld-Modus entwickelt wird.

Was das im Spiel genau bedeutet, hat das Studio noch nicht erklärt. Klar ist aber die Grundidee: Die Switch 2 soll beim Spielen mehr sein als ein Bildschirm mit Tasten. Bloober Team spricht davon, Horror wieder stärker „in die Hände“ zu bringen.

Spannend ist das vor allem, weil ein Handheld sehr nah am Spieler ist. Man hält ihn direkt fest, statt weiter entfernt vor einem Fernseher zu sitzen. Wenn ein Horrorspiel dieses Gefühl wirklich nutzt, könnte sich Onyx deutlich anders anfühlen als ein Titel, der einfach auch auf einer mobilen Konsole läuft. Ob daraus mehr als ein gutes Konzept wird, muss das Spiel selbst zeigen.

Physische Spiele bleiben für Bloober Team wichtig

Das Thema kam auf, weil Bloober Team auch weiter auf Discs und Module setzen möchte. Babieno sagte, digitaler Vertrieb sei für Unternehmen einfacher und günstiger. Trotzdem wolle das Studio physische Versionen produzieren, solange das möglich sei.

Für ihn und Broken-Mirror-Director Tymon Smektala gehören Spiele zum Sammeln dazu. Beide verbinden damit mehr als nur eine Verpackung im Regal. Physische Ausgaben könnten Spielern und Studios ihrer Ansicht nach näherbringen, dass hinter einem Spiel ein konkretes Werk steckt, das man behalten kann.

Eine physische Ausgabe von Onyx: The Dark Grip wurde damit aber nicht bestätigt. Die Aussage ist eher ein Versprechen für die Zukunft: Wenn Bloober Team eine Handelsversion herstellen kann, möchte das Studio diese Möglichkeit weiter nutzen. Gerade bei einem Spiel, das den Tastsinn in den Mittelpunkt stellen will, passt dieser Gedanke ziemlich gut zum Konzept.

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