Schwarzer PlayStation-Handheld mit leuchtendem PS6-Logo und blauen Wellen auf dem Display in dunklem Licht.
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PS6-Handheld könnte laut Insider deutlich über 600 Dollar kosten

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Der PS6-Handheld ist nicht bestätigt. Ein Insider sagt aber: Unter 600 Dollar wäre er aktuell kaum machbar.

Ein möglicher PS6-Handheld könnte deutlich teurer werden, als viele vielleicht hoffen. Laut dem Hardware-Insider Kepler_L2 wäre ein Preis unter 600 US-Dollar aktuell nicht realistisch. Wichtig dabei: Sony hat weder die PS6 noch einen passenden Handheld offiziell vorgestellt.

Trotzdem ist das Gerücht spannend, weil es nicht nur um ein einzelnes Gerät geht. Es zeigt ziemlich gut, warum neue Gaming-Hardware gerade schwer günstiger werden kann. Wenn schon der angeblich portable Einstieg in die nächste PlayStation-Generation nicht unter 600 Dollar landen soll, wäre das für viele Fans eine klare Ansage.

Warum 600 Dollar laut Insider nicht reichen

Kepler_L2 schreibt in einem Beitrag zu den aktuellen Hardware-Kosten, dass 600 Dollar für den vermuteten PS6-Handheld derzeit „definitiv nicht machbar“ seien. Der Grund soll vor allem beim LPDDR-Arbeitsspeicher liegen.

Dieser Speicher ist für mobile Geräte wichtig, weil er wenig Strom verbraucht. Genau deshalb wäre er für einen Handheld ziemlich naheliegend. Das Problem: Auch große Rechenzentren brauchen solche Bauteile stark. Durch die hohe Nachfrage steigen die Preise, und das trifft dann nicht nur Server, sondern auch Gaming-Geräte.

Für dich als Spieler heißt das: Selbst wenn Sony wirklich einen Handheld zur PS6 plant, muss er nicht automatisch die billigere Variante zur normalen Konsole sein. Tragbar klingt erstmal kleiner und günstiger. Bei der Technik dahinter kann es aber genau anders laufen.

Auch die aktuelle Konsolengeneration spürt den Druck

Die hohen Speicherpreise betreffen laut Kepler_L2 nicht nur zukünftige Hardware. Auch bei PS5 und PS5 Pro soll die Lage angespannt sein. Auf die Frage, ob Sony die aktuellen Konsolen noch subventioniert, meinte der Insider, die RAM-Preise würden stark schwanken. Er könne nicht genau sagen, wie gute Verträge Sony abgeschlossen habe. Wahrscheinlich verkaufe Sony die Geräte aber zum Selbstkostenpreis oder nur knapp darüber.

Das passt zu den Preiserhöhungen, die es bei aktuellen Konsolen schon gegeben hat. Im Briefing werden Sony, Microsoft und Nintendo genannt, die ihre Hardwarepreise teils angehoben haben. Bei stationären Konsolen spielt dabei vor allem GDDR6-Speicher eine Rolle.

Für die PS5 und PS5 Pro klingt die Lage aber nicht komplett offen. Sony-Finanzchef Hiroki Totoki hatte in der ersten Jahreshälfte gesagt, dass sich Sony genug Speicherkontingente für das aktuelle Verkaufsjahr gesichert habe. Das macht eine weitere kurzfristige Preiserhöhung bei diesen Modellen zumindest weniger wahrscheinlich.

Die große offene Frage bleibt der echte Sony-Plan

Noch ist das alles kein offizieller Preis und auch keine offizielle Hardware-Ankündigung. Es gibt also keinen bestätigten PS6-Handheld, keinen Termin und keine echte Preisangabe von Sony.

Trotzdem ist die Aussage von Kepler_L2 wichtig, weil sie eine Erwartung bremst: Ein Handheld wäre nicht automatisch der günstige Weg in die nächste Generation. Wenn Sony außerdem künftig keine Konsolen mehr mit „erheblichen Verlusten“ verkaufen will, könnten teure Bauteile stärker direkt beim Preis ankommen.

Am Ende steht deshalb weniger die Frage, ob 599 oder 699 Dollar auf dem Schild stehen würden. Spannender ist gerade: Kann Sony überhaupt eine neue PlayStation-Hardware bauen, die technisch stark wirkt und trotzdem für normale Spieler bezahlbar bleibt? Genau daran wird sich zeigen, ob ein PS6-Handheld wirklich attraktiv wäre.

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