PS6-Logo auf einer dunklen futuristischen Konsole mit blauen Lichtakzenten an den Lüftungsschlitzen.
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PS6: Hohe Speicherkosten machen Preisprognosen schwierig

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Ein Insider hält extrem hohe Speicherkosten für die mögliche PS6 für denkbar. Das ist kein bestätigter Preis, macht günstige Prognosen aber schwieriger.

Eine neue Schätzung des Hardware-Insiders KeplerL2 sorgt bei der möglichen PS6 für besonders hohe Preisprognosen. Seinen Angaben zufolge würden RAM und SSD-Speicher für die Konsole derzeit allein mehr als 680 US-Dollar kosten. Das wäre nur ein Teil der Hardware: Prozessor, Grafikchip, Kühlung und weitere Bauteile kämen noch dazu.

Wichtig ist aber: Sony hat die PS6 bislang nicht offiziell angekündigt und keinen Preis genannt. Die Zahl ist keine bestätigte Kostenaufstellung des Herstellers, sondern eine Einschätzung von KeplerL2. Sie zeigt trotzdem, warum ein günstiger Startpreis für die nächste Konsolengeneration gerade schwer vorstellbar ist.

Die 680 Dollar sind kein fertiger Konsolenpreis

Aus hohen Speicherpreisen lässt sich nicht direkt ableiten, was die PS6 im Laden kosten würde. Sony könnte bei großen Bestellmengen andere Preise zahlen als in einer öffentlichen Schätzung. Außerdem entscheidet der Hersteller selbst, ob eine Konsole zum Start mit Verlust verkauft wird, um schneller viele Spieler zu erreichen.

Sony hatte allerdings bereits erklärt, keine großen Subventionen einzuplanen. Wenn die genannten Kosten auch nur ungefähr stimmen, wäre das ein Problem: Dann müsste Sony entweder einen deutlich höheren Verkaufspreis verlangen oder an anderer Stelle sparen.

KeplerL2 hatte die gesamten Materialkosten der PS6 im März noch auf rund 760 US-Dollar geschätzt. Im Juli nannte er etwa 960 US-Dollar. Seine neue Speicherzahl würde diese Entwicklung weiter verschärfen. Gerade deshalb sollte man die Werte nicht als feste Vorhersage lesen. Sie ändern sich offenbar stark mit dem Markt.

Speicher bleibt die große offene Baustelle

Der Bericht verweist auf die hohe Nachfrage nach Speicherchips für große Rechenzentren. Eine schnelle Entspannung des Markts gilt demnach als unwahrscheinlich. Selbst wenn sich die Lage in ein oder zwei Jahren stabilisiert, müssten die Preise dadurch nicht automatisch wieder sinken.

Dazu kommen mögliche höhere Kosten für Transport und allgemeine Preissteigerungen. Betroffen wäre nicht nur Sony. Auch Microsoft und Nintendo brauchen Speicherchips für ihre Hardware.

Für Spieler ist daher vor allem eins interessant: Der Preis der nächsten Konsolen dürfte viel stärker von der Entwicklung bei Speicher abhängen, als man es bei einem neuen Gerät normalerweise erwartet. Sollte der Markt teuer bleiben, könnte die PS5 noch lange parallel zu einer neuen PlayStation laufen. Das ist bisher aber nur eine mögliche Folge, keine bestätigte Planung von Sony.

Wer die ursprüngliche Schätzung nachlesen möchte, findet sie in KeplerL2s Forenbeitrag.

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