Piratenschiffe kämpfen auf stürmischer See unter einem grünen Totenkopf in den Wolken bei Sonnenuntergang.
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Rare arbeitet wohl an neuen Projekten, doch Activision entscheidet

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Rare soll an mehreren neuen Spielen arbeiten. Ob sie weiterlaufen dürfen, entscheidet nach der Umstrukturierung aber Activision.

Rare arbeitet laut einem Branchenbericht an mehreren noch nicht angekündigten Projekten. Gleichzeitig hat sich aber die Führung über dem Studio verändert: Microsoft hat Rare im Zuge einer Umstrukturierung der Xbox-Sparte direkt Activision unterstellt. Ob die neuen Ideen weiterentwickelt werden, entscheidet damit künftig die neue Leitung.

Für Fans ist das eine zwiespältige Nachricht. Dass neben Sea of Thieves offenbar noch weitere Spiele entstehen, klingt erst einmal gut. Nach der Einstellung von Everwild im vergangenen Jahr ist aber auch klar: Ein Projekt bei Rare ist nicht automatisch sicher, bis es offiziell gezeigt wird.

Activision entscheidet über die nächsten Schritte

Der Bericht von The Game Business nennt mehrere unangekündigte Projekte, an denen Rare derzeit arbeiten soll. Namen, Genres oder ein möglicher Zeitpunkt für eine Ankündigung werden nicht genannt.

Wichtig ist vor allem die neue Zuständigkeit. Activision soll entscheiden, ob diese Vorhaben fortgesetzt werden. Das heißt nicht, dass eine Einstellung bereits beschlossen wäre. Es bedeutet aber, dass die Teams ihre Projekte unter einer neuen Führung vertreten müssen.

Parallel zur Neuordnung meldete Microsoft 268 weitere Entlassungen in der Xbox-Sparte. Bei Rare selbst soll es laut dem Bericht Kürzungen im zentralen Betriebsteam gegeben haben. Solche Veränderungen können sich gerade auf kleinere neue Vorhaben auswirken, weil Planung, Unterstützung und interne Freigaben neu organisiert werden müssen.

Sea of Thieves bleibt Rares feste Grundlage

Seit 2018 ist Sea of Thieves das einzige veröffentlichte neue Spiel von Rare. Das Piratenabenteuer ist damit seit Jahren der klare Mittelpunkt des Studios. Nach dem Aus von Everwild wurden Beschäftigte laut Bericht zu Sea of Thieves verlagert, während das Studio zugleich weniger externe Arbeit einkaufte.

Dass Rare trotzdem an weiteren Spielen arbeiten soll, ist deshalb bemerkenswert. Es zeigt zumindest, dass das Studio offenbar nicht nur als Team für den dauerhaften Betrieb seines Piratenspiels gedacht ist. Wie groß diese Projekte sind und wie viele Leute daran arbeiten, bleibt allerdings offen.

Ein neues Banjo-Kazooie ist ebenfalls nicht bestätigt. Der Wunsch danach ist in der Community groß, doch aus dem Bericht lässt sich nur ableiten, dass Rare an unbekannten Vorhaben arbeitet. Wer auf eine Rückkehr bekannter Figuren hofft, sollte diese Meldung deshalb nicht als Hinweis auf ein konkretes Comeback verstehen.

Für Rare wird die nächste Zeit vor allem daran gemessen werden, ob aus den internen Projekten tatsächlich Spiele werden. Erst eine offizielle Ankündigung kann zeigen, ob das Studio neben Sea of Thieves wieder Platz für etwas Neues bekommt.

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