Drei bunte Piratencharaktere aus Sea of Thieves stehen vor blauem Himmel, eine Piratin mit Dreispitz in der Mitte und ein Pirat mit Akkordeon daneben.
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Rare unter Activision: Was jetzt für Sea of Thieves offen ist

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Rare wird künftig unter Activision geführt. Was das für Sea of Thieves und neue Projekte bedeutet, hat Microsoft noch nicht erklärt.

Rare wird künftig unter Activision geführt. Microsoft hat eine größere Neuordnung seiner Xbox-Studios angekündigt, zu der auch Entlassungen gehören. Für Fans von Sea of Thieves ist vor allem wichtig: Es gibt bisher keine konkreten Aussagen dazu, was sich dadurch beim Piraten-Abenteuer oder bei Rares nächstem Projekt ändert.

Die neue Zuordnung kommt in einer Phase, in der Rares Zukunft ohnehin offen ist. Das lange entwickelte Everwild wurde im vergangenen Jahr eingestellt. Microsoft hat bislang nicht erklärt, welche Aufgaben das Studio nach dem Umbau übernehmen soll.

Was bisher wirklich feststeht

Activision soll innerhalb der neuen Struktur mehr Verantwortung bekommen. Dazu gehört laut der Ankündigung auch die Führung beim nächsten Halo-Teil. Rare zählt künftig ebenfalls zu diesem Bereich.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Rare an einer bestimmten Marke arbeitet oder Sea of Thieves anders weitergeführt wird. Dazu gibt es keine bestätigten Angaben. Gerade deshalb schauen viele Spieler jetzt genau hin: Für ein Studio mit einem laufenden Online-Spiel ist es ein großer Unterschied, ob Teams, Zuständigkeiten oder Prioritäten verändert werden.

Rare gehört seit 2002 zu Microsoft und wurde vor allem mit Spielen wie Banjo-Kazooie bekannt. Nach Jahren mit Kinect-Projekten wurde Sea of Thieves zum großen Erfolg des Studios. Die Frage ist nun, ob Rare unter Activision weiter vor allem dieses Spiel betreut oder wieder Platz für etwas Neues bekommt.

Fans sorgen sich um Sea of Thieves

In der Community wird die Änderung ziemlich skeptisch gesehen. Viele Kommentare verbinden Activision mit der Sorge, dass Studios als Unterstützung für Call of Duty eingesetzt werden könnten. Einige befürchten außerdem stärkere Mikrotransaktionen oder Einschnitte beim Team.

Das sind Reaktionen von Spielern, keine angekündigten Pläne. Trotzdem zeigen sie, warum die Nachricht so viel Unruhe auslöst. Sea of Thieves lebt von regelmäßigen Inhalten und einer Community, die lange beim Spiel bleibt. Wenn Rare künftig anders organisiert wird, merken Spieler mögliche Folgen wahrscheinlich zuerst daran, wie zuverlässig neue Inhalte kommen und wie klar das Studio darüber spricht.

Es gibt auch vorsichtigere Stimmen. Manche hoffen, dass Rare durch die neue Struktur wieder an einer älteren Marke arbeiten könnte, etwa Banjo-Kazooie oder Crash Bandicoot. Dafür gibt es allerdings ebenfalls keine Bestätigung.

Für Sea of Thieves-Fans bleibt damit vor allem eine offene Frage: Welche Rolle soll Rare nach dem Ende von Everwild und dem Wechsel unter Activision eigentlich spielen? Microsoft muss diese Frage noch beantworten.

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Drei Stimmen. Ein gemeinsamer Spielstand.

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