Ein bewaffneter Mann steht nachts auf einer verschneiten Straße zwischen Autos.
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Resident-Evil-Film: Der erste Clip setzt auf Überlebensstress

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

Sony startet die State of Play mit einem Resident-Evil-Filmclip. Er zeigt Bryan in einer Stadt, die ohne Vorwarnung zusammenbricht.

Sony hat seine aktuelle State of Play nicht mit einem Spiel begonnen, sondern mit einem exklusiven Ausschnitt aus dem kommenden Resident Evil-Film. Der Clip zeigt den medizinischen Kurier Bryan in einer Stadt, die innerhalb weniger Augenblicke ins Chaos kippt. Brennende Körper fallen vom Himmel, Häuser stehen in Flammen und Bryan versucht offenbar nur, die Situation lebend zu überstehen.

Der Kinostart in Deutschland ist für den 17. September angesetzt. Für Fans ist der Ausschnitt vor allem interessant, weil er ziemlich klar zeigt, welche Art von Horror der Film anstrebt: keine ruhige Einführung in eine neue Zombie-Katastrophe, sondern Stress vom ersten Moment an.

Bryan steht mitten im Chaos

Bryan wird im gezeigten Material nicht als erfahrener Kämpfer vorgestellt. Er ist ein medizinischer Kurier, der während einer normalen Fahrt in eine eskalierende Mutationsexplosion gerät. Die Stadt verwandelt sich laut den gezeigten Bildern innerhalb kürzester Zeit in einen Ort, an dem niemand mehr sicher wirkt.

Das verändert auch die Perspektive der Geschichte. Statt mit einer Figur zu starten, die das Problem kontrollieren kann, folgt der Film jemandem, der von der Katastrophe überrascht wird. Für Bryan soll diese Nacht zu einem durchgehenden Überlebenskampf werden.

Der kurze Ausschnitt bleibt dabei eng bei ihm. Die Kamera hält sich nah an Bryan, während um ihn herum die Zerstörung losgeht. Das soll seine Panik nicht nur zeigen, sondern direkt spürbar machen. Im Hintergrund ist außerdem ein brennender Wolkenkratzer zu sehen. Der Clip deutet damit an, dass Bryans unmittelbare Gefahr nur ein kleiner Teil einer viel größeren Katastrophe ist.

Stille macht die Szene unangenehm direkt

Auffällig ist der Verzicht auf Musik. Wo ein Trailer oder Filmclip oft mit lauten Sounds und schnellen Schnitten Druck macht, bleibt diese Szene still. Gerade dadurch wirken die Schreie, die brennenden Gebäude und die vom Himmel stürzenden Körper härter.

Der Film setzt zwar sichtbar auf eine große Action-Situation, aber nicht auf besonders auffällige Effekte als Hauptattraktion. Wichtiger ist offenbar das Gefühl, dass Bryan keine Zeit bekommt, zu verstehen, was gerade passiert. Das passt zu einer Geschichte, die eine einzelne Nacht als Survival-Marathon erzählen will.

In den Reaktionen auf den Clip wurde genau diese Mischung aus Horror und schwarzem Humor bemerkt. Einige Fans machten Witze über die ungewöhnliche Szene mit den herabfallenden Körpern. Der Ausschnitt selbst bleibt aber klar düster und brutal.

Keine neue Verfilmung nach bekanntem Muster

Der neue Film versteht sich als komplette Neuerfindung des Resident Evil-Universums. Bryan und seine Geschichte sollen also nicht einfach eine bekannte Handlung aus den Spielen nacherzählen. Stattdessen beginnt die Filmversion bei einer Person, die ohne Kampferfahrung in den Ausbruch gerät.

Das ist ein sinnvoller Ansatz für den gezeigten Auftakt. Resident Evil lebt oft davon, dass Figuren mit zu wenig Ausrüstung und zu wenig Wissen in gefährliche Situationen geraten. Der Clip nimmt dieses Gefühl auf, verlegt es aber in eine offen zusammenbrechende Stadt und in eine deutlich größere Actionsequenz.

Dass dieser Filmclip den Start einer State of Play übernehmen durfte, zeigt vor allem, wie stark die Marke auch außerhalb der Spiele geblieben ist. Ob der Film die Spannung einer ganzen Nacht halten kann, verrät der Ausschnitt noch nicht. Er macht aber deutlich, dass Bryan nicht als cooler Held in die Geschichte startet, sondern als jemand, der im falschen Moment am falschen Ort ist.

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