Eine Person steht nachts auf einer verschneiten, verlassenen Stadtstraße zwischen parkenden Autos. Im Hintergrund leuchten ferne Lichter.
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Resident Evil-Film setzt auf das Spielgefühl statt auf alte Geschichten

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Der neue Resident Evil-Film erzählt keine bekannte Spielstory nach. Stattdessen will Regisseur Zach Cregger das Weiterkommen, Suchen und Aufrüsten der Reihe ins Kino bringen.

Der neue Resident Evil-Film soll keine bekannte Spielhandlung nacherzählen. Regisseur Zach Cregger setzt stattdessen auf eine eigene Geschichte um Bryan, gespielt von Austin Abrams, und will vor allem das Tempo und die Hindernisse der Spiele ins Kino übertragen. In Deutschland startet der Film am 17. September 2026.

Ein neues Featurette-Video zeigt genauer, wie dieser Plan aussehen soll. Cregger beschreibt sich als Fan der Reihe und erklärt, dass sich die Umgebung im Film regelmäßig verändern soll. Das erinnert an den Wechsel in neue Bereiche eines Spiels, bei dem die nächste Tür oder ein neuer Raum oft auch neue Gefahren bringt.

Nicht Leon und Jill, sondern ein eigener Weg

Fans müssen sich darauf einstellen, dass Cregger nicht auf die bekannten Hauptfiguren Leon S. Kennedy oder Jill Valentine setzt. Der Film erzählt keine Geschichte aus einem bestimmten Serienteil nach.

Seine Nähe zu den Spielen soll daher nicht über eine bekannte Handlung entstehen, sondern über die Art, wie Bryan durch das Szenario kommt. Cregger nennt dabei auch die typische Entwicklung der Ausrüstung: Erst steht nur eine Pistole zur Verfügung, später werden die Waffen stärker. Ob diese Steigerung im Film wirklich ähnlich spannend funktioniert wie beim Spielen, zeigt sich erst im Kino.

Türen, Heilung und eine Perspektive wie im Spiel

Das gezeigte Material enthält mehrere klare Anspielungen auf die Reihe. Es soll Szenen aus der Ego-Perspektive geben, unter anderem wenn Bryan eine Waffe zieht und ein Zombie auf ihn zukommt. Dazu kommen grüne Kräuter, Erste-Hilfe-Sprays und die bekannte Schreibmaschine als Speicherpunkt.

Besonders passend für den geplanten Ansatz sind die Vorhängeschlösser. Bryan soll immer wieder auf verschlossene Wege stoßen. In den Spielen sorgen solche Blockaden dafür, dass man nach Schlüsseln, Werkzeugen oder einem anderen Weg sucht. Im Film können sie denselben Zweck erfüllen: Die Figur kommt nicht einfach weiter, sondern muss sich unter Druck einen Ausweg suchen.

Auch Dokumente sollen Teil der Geschichte sein. Ein veröffentlichtes Bild zeigt einen Lieferschein für Bryans Fracht, der mit der Umbrella Corp. verbunden ist. Damit bleibt die bekannte Firmenwelt der Spiele vorhanden, ohne dass der Film eine alte Handlung kopieren muss.

Creggers Idee ist damit ziemlich klar: Resident Evil soll nicht nur Zombies und bekannte Gegenstände zeigen. Der Film versucht, das ständige Weitergehen, Suchen und Aufrüsten der Spiele in eine neue Kinogeschichte zu packen. Gerade daran wird sich entscheiden, ob die vielen Anspielungen mehr sind als reine Wiedererkennung.

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