Zwei orangefarbene Podracer rasen über Wasser, vorbei an tropischen Ruinen und futuristischen Bauten vor einem Vulkan.
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Star Wars Galactic Racer: Warum die Kampagne auffällt

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Die ersten Tests zu Star Wars Galactic Racer fallen stark aus. Spannend ist vor allem die Kampagne, in der jeder Run Fortschritt oder einen Rückschlag bringen kann.

Star Wars: Galactic Racer startet laut den ersten internationalen Tests mit einem starken Wertungsschnitt: Nach 49 Kritiken liegt der Racer bei einem Metascore von 88 Punkten. Besonders auffällig ist aber nicht nur das schnelle Fahren. Viele Tests heben hervor, dass die Einzelspieler-Kampagne jedes Rennen zu einer echten Entscheidung machen soll.

Statt einfach eine Strecke nach der anderen abzuhaken, wägt man vor einem Run offenbar ab, wie viel Risiko sinnvoll ist. Wer mehr riskiert und gewinnt, kann seltene Teile für sein Fahrzeug bekommen. Ein Crash kostet dagegen Fortschritt. Permanente Liga-Upgrades bleiben aber erhalten. Das klingt nach einem System, bei dem auch verlorene Rennen nicht komplett umsonst sind.

Rennen sollen mehr sein als nur Platz eins

Der eigentliche Kern bleibt ein harter Arcade-Racer. Die Fahrzeuge unterscheiden sich laut den Tests spürbar voneinander: Podracer, Landspeeder, Swoop-Bikes und Skimspeeder fahren also nicht einfach gleich mit anderem Aussehen. Dazu kommen Anpassungen für die Fahrzeuge.

Auf der Strecke geht es ziemlich rabiat zu. Gegner können in Hindernisse gedrängt werden, Zusammenstöße gehören dazu und Crash-Kameras sollen die Action noch stärker zeigen. Das hohe Tempo, die genaue Steuerung und die Soundkulisse werden in den bisherigen Besprechungen oft gelobt.

Gerade die Mischung aus schnellen Rennen und dem Run-System macht Galactic Racer interessant. Wenn seltene Teile auf dem Spiel stehen, zählt nicht nur die perfekte Kurve. Dann muss man auch überlegen, ob ein weiterer riskanter Versuch gerade wirklich klug ist. Für Fans von Rennspielen, die gern an ihrem Fahrzeug schrauben und sich Schritt für Schritt verbessern, könnte das sehr motivierend sein.

Die Lernkurve kann nerven

Ganz problemlos scheint das Konzept aber nicht zu sein. Mehrere Tests nennen Wiederholungen im Mittelteil als Schwäche. Bestimmte Strecken und Planeten müssen offenbar öfter gefahren werden, was sich ziehen kann.

Auch die computergesteuerten Gegner sollen nicht besonders nachsichtig sein. Wer zu spät ausweicht oder sein Fahrzeug nicht passend einstellt, landet schnell wieder vor dem nächsten Ladebildschirm. Das passt zwar zum Risiko-Gedanken der Kampagne, kann aber für Spieler frustrierend werden, die einfach ein paar lockere Rennen fahren wollen.

Die Geschichte um den Fahrer Shade bekommt dagegen weniger Lob. Sie dient wohl vor allem dazu, die Rennen und den Aufstieg durch verschiedene Syndikate zusammenzuhalten. Wer bei Star Wars Galactic Racer vor allem eine große Story erwartet, sollte seine Erwartungen deshalb eher klein halten.

Die bisherigen Wertungen sprechen trotzdem für einen Racer, der seine beste Idee nicht neben den Rennen versteckt, sondern direkt mit ihnen verbindet. Der Wertungsschnitt ist noch keine feste Zahl, denn weitere Kritiken können ihn verändern. Entscheidend wird sein, ob die Kampagne ihre Risiko-Entscheidungen auch über viele Runs spannend halten kann.

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