Ein Terraner-Soldat in roter Powerrüstung mit Helm blickt vor dunklen technischen Elementen in die Ferne.
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StarCraft soll 2030 kommen: Warum Blizzard es schon zeigt

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Neues StarCraft, aber kein schneller Release. Blizzard plant einen Open-World-Shooter für 2030 und erklärt, warum die Ankündigung schon jetzt kommt.

Blizzard hat ein neues StarCraft angekündigt, das erst 2030 erscheinen soll. Für ein Spiel mit so einem langen Weg bis zum Release ist das ungewöhnlich früh. Game Director Dan Hay sagt aber klar: Das Team wollte der Community schon jetzt zeigen, woran es arbeitet.

Fest steht bisher: StarCraft verlässt die klassische Echtzeit-Strategie und wird ein Open-World-Shooter. Statt Einheiten aus der Vogelperspektive zu lenken, sollen Spieler direkt in den Konflikten der bekannten Fraktionen stehen.

2030 ist ein Ziel, keine vage Idee

Hay bezeichnet die frühe Ankündigung selbst als sehr früh. Trotzdem soll sie kein bloßes Versprechen für irgendwann sein. Die Jahreszahl 2030 dient dem Team laut ihm als fester Rahmen: Alle arbeiten auf dasselbe Ziel hin, und Blizzard will sich öffentlich daran messen lassen.

Das heißt natürlich nicht, dass schon alles über das Spiel bekannt ist. Plattformen wurden zum Beispiel noch nicht genannt. Auch zum genauen Entwicklungsstand gibt es keine Angaben. Aber Blizzard hat sich diesmal bewusst auf ein Jahr festgelegt, statt nur einen allgemeinen Zeitraum zu nennen.

Für Fans ist das vor allem ein klares Signal: Das Projekt ist nicht als kurze Rückkehr zum alten StarCraft geplant. Bis zum Release bleibt viel Zeit, und entsprechend groß dürfte der Umbau der Reihe werden.

Nicht mehr der Befehlshaber von oben

Der größte Unterschied liegt in der Perspektive. In den bisherigen StarCraft-Spielen plant man Kämpfe von oben, baut Basen und schickt ganze Armeen los. Im neuen Spiel soll man selbst mitten im Kampf stehen.

Hay beschreibt eine Situation mit einem etwa drei Meter großen Hydralisken, der direkt vor dem Spieler auftaucht. Genau das zeigt, worauf Blizzard hinauswill: Bekannte Gegner sollen plötzlich viel bedrohlicher wirken, weil man ihnen nicht mehr mit einer ganzen Armee begegnet, sondern aus der Nähe.

Das Team will dabei trotzdem nicht so tun, als hätte das Spiel mit StarCraft nichts mehr zu tun. Waffen, Rüstungen, Orte und Figuren sollen sich laut Hay so anfühlen, als gehörten sie wirklich zu dieser Welt. Ob das am Ende klappt, wird wichtig sein. Ein Shooter mit StarCraft-Namen reicht nicht, wenn die Fraktionen und ihre Konflikte nur Kulisse bleiben.

Die offene Welt soll Kämpfe verändern

Ein erster Hinweis auf das Gameplay ist besonders spannend: Gegnerische Fraktionen sollen sich gegeneinander ausspielen lassen. Wenn zwei Seiten ohnehin im Konflikt stehen, könnte man diesen Streit für den eigenen Weg nutzen.

Das passt gut zu einer offenen Welt, weil Kämpfe dadurch nicht immer gleich ablaufen müssten. Statt einfach jeden Gegner auszuschalten, könnte es sinnvoll sein, abzuwarten, eine Fraktion abzulenken oder einen Angriff zu nutzen. Wie frei das wirklich funktioniert, hat Blizzard aber noch nicht gezeigt.

Bis 2030 bleiben viele Fragen offen. Klar ist nur: Blizzard macht aus StarCraft keinen kleinen Genre-Ausflug. Der Perspektivwechsel und die offene Welt sollen die Reihe deutlich anders spielbar machen, ohne ihre bekannten Fraktionen einfach abzuschütteln.

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