Shuhei Yoshida mit Brille und gestreiftem Hemd gestikuliert vor dunklem Hintergrund mit beiden Händen.
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Steam Machine: Yoshida lobt sie, sieht aber klare Nachteile

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Shuhei Yoshida spielt momentan am liebsten mit der Steam Machine. Der hohe Preis und fehlende PC-Game-Pass-Titel bleiben für ihn aber klare Nachteile.

Shuhei Yoshida nennt die Steam Machine derzeit sein liebstes Gerät zum Spielen. Das ist bemerkenswert, weil er viele Jahre bei PlayStation gearbeitet hat. Ganz ohne Kritik bleibt seine Aussage aber nicht.

Für Yoshida ist vor allem der Preis ein Problem. Er sagte, dass nur wenige Leute ungefähr 1.500 US-Dollar für die Hardware ausgeben würden. Er selbst könne das als jemand aus der Branche rechtfertigen. Für normale Spieler ist das eine andere Rechnung.

Der Preis macht die Steam Machine zur schwierigen Wahl

In Deutschland startet die Steam Machine laut den genannten Angaben bei 1.039 Euro. Dafür gibt es das Modell mit 512 GB Speicherplatz. Ein Controller liegt nicht bei.

Das Paket mit 2 TB Speicher und Controller kostet 1.428 Euro. Damit liegt die Hardware klar in einer hohen Preisklasse. Yoshidas Begeisterung heißt also nicht automatisch, dass sie für viele Spieler die beste Wahl ist.

Er hatte sich zuvor schon für portable Gaming-PCs interessiert. Das Steam Deck mochte er bereits während seiner Zeit bei Sony. Später kaufte er auch Geräte von Herstellern wie GPD, Aces und Ayaneo. Als letzten Favoriten nannte er außerdem den ROG Xbox Ally X.

Das zeigt: Yoshida schaut nicht nur auf klassische Konsolen. Er interessiert sich für Geräte, auf denen PC-Spiele flexibel laufen können.

Game Pass bleibt ein echter Haken

Bei der Steam Machine fehlt Yoshida aber etwas Wichtiges: PC-Spiele aus dem Xbox Game Pass kann er dort nicht mehr wie gewohnt spielen. Der Grund ist SteamOS. Das Betriebssystem basiert auf Linux.

Für dich ist das vor allem dann wichtig, wenn du den Game Pass am PC nutzt. Eine große Spielebibliothek hilft wenig, wenn ein Teil davon auf dem neuen Gerät nicht verfügbar ist. Genau hier treffen zwei Dinge aufeinander: Die Steam Machine kann für Steam-Spiele interessant sein, ersetzt aber nicht automatisch jeden bisherigen PC-Spielweg.

Yoshida war auch nicht immer so positiv. Im Juli hatte er die Leistung bei 3D-Spielen kritischer gesehen. Ihn störte unter anderem, dass 1080p als Standardauflösung vorgeschlagen wurde. Auch einige Ladezeiten gefielen ihm nicht.

Seine aktuelle Meinung ist deshalb kein Freispruch für die Hardware. Sie zeigt eher, was ihm an ihr inzwischen gefällt. Preis, Leistung und die fehlenden Game-Pass-Titel bleiben trotzdem Punkte, die man vor einem Kauf genau prüfen sollte.

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