Ein Mann mit Hut beobachtet einen Pianisten in einem warm beleuchteten Raum, während ein weiterer Mann im Hintergrund sitzt.
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Stranger Than Heaven: Der Trailer erklärt das Showgeschäft

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

Der neue Trailer erklärt das Showgeschäft in Stranger Than Heaven. Spieler sammeln Klänge, bauen Songs und steuern Auftritte selbst.

Der neue Trailer zu Stranger Than Heaven zeigt genauer, wie das Showgeschäft im Spiel funktionieren soll. Statt nur ein einzelnes Musik-Minispiel zu sein, verbindet es Erkundung, Song-Produktion und die Steuerung von Live-Auftritten. Gleichzeitig sind die Vorbestellungen für das neue Spiel von Ryu Ga Gotoku gestartet.

Das ist vor allem deshalb spannend, weil Makoto Daito im Verlauf der Geschichte vom Außenseiter zum Show-Manager und Event-Produzenten wird. Das System passt damit nicht einfach neben die Handlung, sondern soll seinen Aufstieg auch spielerisch begleiten. Stranger Than Heaven erscheint am 15. Januar 2027 für PS5, Xbox Series X/S und PC. Zum Start ist es auch im Game Pass enthalten.

Geräusche aus der Welt werden zu Songs

Der Trailer macht deutlich, dass die Musik nicht nur über Menüs entsteht. Daito sammelt bei der Erkundung der fünf Zeitepochen Umgebungsgeräusche. Diese Klänge lassen sich anschließend verwenden, um neue Songs zu bauen.

Dafür gibt es einen Editor, in dem sich unter anderem Rhythmus, Basslinien und Instrumente verändern lassen. Das klingt nach einem System, bei dem die Streifzüge durch die Spielwelt einen direkten Nutzen für die nächste Show haben. Wer mehr entdeckt, kann offenbar auch mit mehr Material arbeiten.

Wie frei sich die fertigen Stücke tatsächlich anfühlen und wie viele Klänge es zu finden gibt, zeigt der Trailer noch nicht vollständig. Klar ist aber: Die Musikproduktion soll mehr sein als eine kurze Auswahl von fertigen Liedern. Spieler stellen selbst zusammen, wie ein Auftritt musikalisch klingen soll.

Auf der Bühne zählt nicht nur der Song

Nach der Produktion geht es an die Planung einer Show. Daito stellt Bands zusammen, wählt Sänger aus und entscheidet über Bühneneffekte wie Konfetti oder Rauch. Dabei muss er auf die Kosten achten. Gute Talente und große Effekte können eine Show besser machen, drücken aber offenbar auch stärker auf das Budget.

Die eigentlichen Auftritte laufen laut Trailer außerdem nicht einfach als klassisches Rhythmusspiel ab. Während der Show greift Daito direkt ein und löst etwa Lichtwechsel oder Effekte aus. Anspruchsvollere Aktionen verlangen besseres Timing und mehr Geschick.

Damit bekommt das Feature zwei Seiten: Vor dem Konzert plant man Besetzung und Ausgaben, auf der Bühne kommt es darauf an, im passenden Moment zu reagieren. Das Publikum soll begeistert werden, gleichzeitig sollen die Einnahmen stimmen. Gerade diese Mischung könnte das Showgeschäft länger interessant halten als ein reines Minispiel, das nach wenigen Runden nur noch nebenbei läuft.

Vorbestellungen starten mit mehreren Versionen

Digital kostet die Standard Edition 69,99 Euro. Die digitale Deluxe Edition liegt bei 89,99 Euro und enthält neben dem Spiel zusätzliche Inhalte: ein Outfit für Daito, vier Waffen, vier Talent-Musiker für das Showgeschäft, drei Bühnenelemente, ein Werbeplakat sowie weitere Gegenstände wie einen Plattenspieler und eine elektronische Kamera.

Daneben erscheinen physische Standard- und Collector’s Editions. Die Collector’s Edition enthält ein Steelbook, eine 12-Zoll-Vinylplatte mit ausgewählten Musiktiteln und die digitalen Inhalte der Deluxe Edition. Unabhängig von der gewählten Fassung gibt es bei einer Vorbestellung die Waffe „Dosu: Kagekiri“.

Für Fans der bisherigen Spiele des Studios ist der Trailer vor allem ein Hinweis darauf, wie viel Platz das Showgeschäft in Stranger Than Heaven bekommen soll. Entscheidend wird sein, ob Sammeln, Komponieren, Planung und Bühnensteuerung auch über viele Stunden zusammenpassen. Der gezeigte Ansatz wirkt jedenfalls deutlich größer als eine einzelne Nebenbeschäftigung.

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