Ein Kämpfer springt mit Gewehr über eine dunkle gotische Stadt bei Mondschein.
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The Duskbloods: Netzwerktest zeigt nur einen Teil des Spiels

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Der aktuelle Test ist vor allem für Server und Feedback gedacht. Viele Inhalte fehlen noch, darunter Karten, Charaktere, freie Ausrüstung und große Teile der Lore.

Der Netzwerktest zu The Duskbloods zeigt bewusst nur einen kleinen Ausschnitt des Spiels. Hidetaka Miyazaki hat erklärt, dass die aktuelle Testphase vor allem für Serverbelastung und frühes Feedback gedacht ist. Wer aus den ersten Runden schon das komplette Spiel ableiten will, bekommt also ein ziemlich schiefes Bild.

Das ist gerade wichtig, weil The Duskbloods als PvPvE-Spiel von FromSoftware für Switch 2 viele Fragen aufwirft. Im Test sind nur Teile der Karten, Charaktere und Systeme enthalten. Dazu kommen Änderungen, die bis zur fertigen Version noch möglich sind.

Der Test ist mehr Technikprobe als Vollbild

Laut Miyazaki steht aktuell nur eine von drei Karten zur Verfügung, die zum Start geplant sind. Auch bei den Figuren ist der Ausschnitt begrenzt: Sechs Charaktere lassen sich im Test spielen, während für die Vollversion zehn vorgesehen sind.

Im Gespräch mit VGC machte Miyazaki außerdem klar, dass FromSoftware noch an Werten und Balance arbeitet. Skills, Waffeneigenschaften und die Vergabe der Virtue-Punkte können sich bis zum Release also noch verändern.

Das passt zu einem Netzwerktest. Er soll nicht beweisen, dass schon alles final sitzt. Er soll zeigen, ob die Server halten und wo Spieler früh über Probleme stolpern. Zum Start gab es bereits Serverprobleme, die eine erste Session früher beendet haben. Genau solche Dinge sind für so einen Test leider nicht schön, aber sie erklären auch, warum FromSoftware diese Phase überhaupt braucht.

Das Finale kann später anders laufen

Spannend ist vor allem, dass die Matches im fertigen Spiel nicht immer so enden müssen wie im Test. Aktuell läuft es auf einen direkten Showdown hinaus. In der Vollversion kann sich die Schlussphase aber dynamischer verändern.

Unter bestimmten Bedingungen sollen sich die drei verbleibenden Spieler sogar zusammentun können, um gemeinsam gegen einen Endboss zu kämpfen. Das ist ein wichtiger Unterschied. The Duskbloods wirkt dadurch nicht nur wie ein Spiel, in dem am Ende einfach jeder gegen jeden steht. Es kann auch Situationen geben, in denen aus Rivalen kurz Verbündete werden.

Für Spieler ist genau dieser Punkt interessant, weil er die Stimmung eines Matches stark ändern kann. Wenn das Finale nicht komplett festgelegt ist, muss man länger aufpassen, was im Match passiert und welche Lage gerade entsteht.

Ausrüstung und Lore fehlen im Test noch fast komplett

Ein Kritikpunkt am Test betrifft die festen Charakter-Setups. Auch hier gibt Miyazaki Entwarnung: In der Vollversion soll die Ausrüstung frei gewählt werden können. Der aktuelle Test zeigt also nicht, wie viel Freiheit Spieler später wirklich beim Bauen ihres Charakters haben.

Auch die Story ist im Netzwerktest nur sehr begrenzt zu sehen. Das soll laut Miyazaki Absicht sein. In der fertigen Version sollen Dusk Battles Belohnungen freischalten und die Handlung im Hub-Bereich House of Night weiterbringen.

FromSoftware will außerdem wieder viel über Figuren, Hintergründe und Textdetails erzählen. Miyazaki sprach von den Bloodsworn, ihren Blut-Familien und Verbindungen zwischen den Charakteren. Wer bei FromSoftware gern Beschreibungen liest und langsam mehr über die Welt zusammensetzt, sollte den dünnen Lore-Anteil im Test also nicht als endgültiges Zeichen verstehen.

Viele wichtige Fragen bleiben noch offen

Der Netzwerktest ist in fünf Sessions aufgeteilt. Er gibt Switch-2-Spielern einen ersten Eindruck von Tempo, Kämpfen und Online-Struktur, aber er ersetzt keine richtige Vorschau auf das ganze Spiel.

Bestätigt ist: The Duskbloods soll exklusiv für Switch 2 noch in diesem Jahr erscheinen. Ein genauer Termin wurde im Briefing nicht genannt. Bis dahin bleibt der Test vor allem ein Hinweis darauf, woran FromSoftware gerade schraubt: stabile Server, Balance, mehr Charaktere, mehr Karten und ein Spielablauf, der im fertigen Spiel deutlich mehr zeigen soll als die aktuelle Testversion.

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