Geralt steht in einer prunkvollen, geplünderten Kathedrale mit Buntglasfenstern und hohen Gewölben, umgeben von Menschen.
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The Witcher 3: Das Remaster baut an vielen kleinen Dingen um

Von Sven 3 Min. Lesezeit

The Witcher 3 bekommt kostenlos ein großes Remaster-Update. Neue Gegnerreaktionen, ein umgebauter Talentbaum und viele Komfortfunktionen sollen das Rollenspiel im Alltag angenehmer machen.

The Witcher 3: Wild Hunt hat ab sofort eine Remastered-Version. Wer das Rollenspiel bereits besitzt, bekommt das Upgrade auf PC und aktuellen Konsolen kostenlos. Besonders wichtig sind dabei nicht nur neue technische Funktionen: CD Projekt baut auch an Kämpfen, Fortschritt und vielen kleinen Abläufen um, die man im Spiel ständig nutzt.

Für Spieler, die Geralt noch einmal durch seine große Welt begleiten wollen, könnte genau das mehr ausmachen als eine reine Grafiküberarbeitung. Das Original stammt aus dem Jahr 2015. Ein moderneres Menü oder schnelleres Einsammeln von Beute klingt erst klein, spart über viele Stunden aber einiges an Reibung.

Kämpfe und Charakterbau sollen flexibler werden

Die regulären Gegner erhalten im Remaster neue Angriffsmuster, Konter und Reaktionen. Dadurch sollen Kämpfe dynamischer ablaufen. Dazu kommen neue Finisher sowie überarbeitete Sprung- und Kletteranimationen, mit denen Geralt schneller an Gegner herankommen kann.

Auch der Talentbaum wird verändert. Das Skillsystem soll abwechslungsreichere Entwicklungen ermöglichen, während das Layout verständlicher aufgebaut sein soll. Fähigkeiten bekommen außerdem neue Bezeichnungen, damit ihr Zweck schneller klar wird.

Spannend ist das vor allem für Rückkehrer: Wenn Gegner anders reagieren und sich Builds freier entwickeln lassen, verändert das nicht die Geschichte, aber viele Entscheidungen zwischen zwei Quests. Ob die neuen Muster wirklich mehr Abwechslung bringen oder Kämpfe nur anders aussehen lassen, muss sich nach dem Update erst zeigen.

Weniger Zeit in Menüs und beim Aufsammeln

Das Upgrade ergänzt ein Transmog-System. Damit lässt sich ein gewünschtes Outfit tragen, ohne dafür auf bessere Statuswerte verzichten zu müssen. Gerade bei Ausrüstung, die optisch gut passt, aber spielerisch schwächer ist, fällt diese Entscheidung künftig weg.

Daneben bündelt das Remaster mehrere Komfortfunktionen:

  • Beute kann auch vom Pferd aus eingesammelt werden.
  • Eine Sammel-Loot-Funktion nimmt alle Gegenstände in einem festgelegten Bereich auf.
  • Plötze lässt sich direkt steuern.
  • Tutorials wurden gestrafft.
  • Kartenfilter, Questbenachrichtigungen und Barrierefreiheitsoptionen wurden überarbeitet.
  • Der Foto-Modus erhält mehr Möglichkeiten.

Das sind keine Neuerungen, die The Witcher 3 komplett umbauen. Sie setzen aber genau an Stellen an, die bei einem langen Rollenspiel immer wieder vorkommen. Wer vor allem die Welt, Quests und Kämpfe erleben möchte, verbringt dadurch hoffentlich weniger Zeit mit unnötigen Umwegen.

Auf PS5 fallen auch technische Änderungen an

Auf PS5 bringt das Update laut CD Projekt Multithreaded-Rendering für stabilere Bildraten, vollständiges haptisches Feedback des DualSense und native Unterstützung für PS5 Pro. Für die PS5 ist ein Download von rund 45 Gigabyte nötig.

Besitzer der PS4-Version müssen zunächst die kostenlose PS5-Fassung über den PlayStation Store holen. Danach lässt sich das Remaster-Update installieren. Auf den unterstützten Plattformen wird das Update für vorhandene Besitzer beim Start des Spiels bereitgestellt.

Die Neuauflage wurde außerdem für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2 angekündigt. Sie wirkt vor allem wie ein zweiter Feinschliff für ein ohnehin riesiges Rollenspiel: Nicht jede Änderung wird sofort auffallen, aber viele davon betreffen genau die Dinge, die man auf einem langen Weg mit Geralt immer wieder macht.

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