Geralt von Riva aus The Witcher 3 blickt ernst in die Dunkelheit, sein Schwert ist über der Schulter sichtbar. Er trägt Kettenhemd und Leder.
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The Witcher 3: Neuer DLC, Remaster und Gratis-Erweiterungen

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

The Witcher 3 bekommt 2027 noch eine dritte Story-Erweiterung. Vorher erscheinen eine Remastered-Version und kostenlose frühere DLCs.

CD Projekt RED plant 2027 mit Songs of the Past eine dritte Story-Erweiterung für The Witcher 3. Der erste Teaser zeigt Geralt auf dem Weg nach Letten, einer neuen ländlichen Region. Gleichzeitig bekommt das Hauptspiel noch 2026 eine Remastered-Version, während die bisherigen Erweiterungen ab sofort kostenlos für Besitzer des Spiels verfügbar sind.

Das ist mehr als eine einzelne DLC-Ankündigung. Für Fans entsteht damit ein klarer Weg zurück in Geralts Abenteuer: Alte Zusatzgeschichten lassen sich nachholen, die Neuauflage soll den Einstieg auf aktueller Hardware erleichtern, und danach wartet eine völlig neue Reise.

Letten sieht friedlich aus, bleibt es aber wohl nicht

Der Trailer stellt Letten zunächst als ruhige Gegend mit Feldern, traditionellen Bräuchen und großen Erntedankfesten vor. Die Menschen dort leben offenbar eng mit der Natur und ihren überlieferten Ritualen. Gerade deshalb wirkt der zweite Teil der Ankündigung umso spannender: Unter dieser freundlichen Oberfläche soll etwas lange Verborgenes erwacht sein.

Geralt gerät laut Ankündigung in eine Geschichte aus Dorftraditionen, Folklore und einer Bedrohung, die nicht einfach offen vor ihm steht. Das passt zu den gezeigten Bildern, ohne schon zu viel über die eigentliche Handlung zu verraten. Welche Rolle die Bewohner von Letten spielen und was genau dort unter der Erde oder in den alten Geschichten schlummert, bleibt offen.

Neu ist außerdem eine Silberkette als Waffe. Geralt soll also nicht nur mit Stahl- und Silberschwert kämpfen. Die Kette erinnert an das erste The Witcher von 2007 sowie an die Buchvorlage von Andrzej Sapkowski. Ob sie nur in einzelnen Szenen eingesetzt wird oder das Kampfsystem wirklich erweitert, zeigt der Teaser noch nicht. Für die Erweiterung ist das trotzdem ein interessantes Signal: Letten soll offenbar nicht allein durch seine Kulisse neu wirken.

Die Remastered-Version macht den Rückweg einfacher

Am 29. September 2026 erscheint The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC. CD Projekt RED nennt verbesserte Grafik, ein überarbeitetes Kampf- und Reitsystem, Transmogrifikation sowie optimiertes Gegnerverhalten als Neuerungen.

Wichtig für bisherige Besitzer: Das Upgrade auf die Remastered-Version soll kostenlos sein. Damit wird die Ankündigung auch für Spieler relevant, die Geralt längst begleitet haben, aber vor einer Rückkehr zu einem älteren Spiel gezögert haben. Wie stark sich die Änderungen im Alltag bemerkbar machen, lässt sich erst nach dem Release beurteilen. Besonders beim Kampf und beim Reiten kommt es darauf an, ob sich die Anpassungen wirklich besser anfühlen und nicht nur anders aussehen.

Die Neuauflage erscheint deutlich vor Songs of the Past. Das gibt neuen Spielern Zeit, Geralts Reise erst kennenzulernen, und Rückkehrern die Gelegenheit, wichtige Entscheidungen oder offene Nebenquests noch einmal mitzunehmen.

Zwei bekannte Erweiterungen gibt es jetzt gratis

Parallel zur Ankündigung sind Hearts of Stone und Blood and Wine für alle Besitzer des Hauptspiels kostenlos erhältlich. Wer die beiden Erweiterungen bisher ausgelassen hat, kann sie damit vor dem neuen DLC nachholen.

Gerade zusammen mit dem kostenlosen Upgrade wirkt diese Entscheidung wie eine Vorbereitung auf 2027. CD Projekt RED veröffentlicht nicht nur eine weitere Geschichte, sondern schafft auch einen leichteren Zugang zum gesamten bisherigen Paket. Für Spieler bedeutet das: Es gibt keinen Grund, sich sofort auf den neuen DLC zu stürzen, wenn Geralt noch längst nicht alle alten Abenteuer erlebt hat.

Ein genauer Termin für Songs of the Past fehlt weiterhin. Bestätigt ist bislang nur das Veröffentlichungsjahr 2027. Der erste Trailer macht aber klar, dass Letten nicht bloß ein weiterer Ort auf der Karte sein soll. Die Region verbindet eine idyllische Atmosphäre mit alten Regeln und einer Gefahr, die offenbar erst jetzt wieder ans Licht kommt.

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