Geralt steht in einem goldenen Feld und blickt auf einen riesigen Greifen, der bei Sonnenuntergang herabstürzt.
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The Witcher 3 Remastered: Mods oder Trophäen auf Konsolen

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Auf Konsolen sind zum Start mehr als 40 Mods für The Witcher 3 verfügbar. Aktivierst du sie, sind Trophäen und Erfolge aber gesperrt.

The Witcher 3: Wild Hunt Remastered ist erschienen und bringt auf PS5 sowie Xbox Series X/S eine Funktion, die Konsolenspieler bisher deutlich seltener hatten: einen eingebauten Mod-Browser. Zum Start stehen dort bereits mehr als 40 Community-Mods bereit. Der wichtige Haken: Sobald Mods aktiv sind, lassen sich keine Erfolge oder Trophäen mehr freischalten.

Das ist vor allem für Spieler wichtig, die Geralts Reise zum ersten Mal beginnen oder noch offene Ziele abschließen wollen. Wer auf Platin oder Achievements spielt, sollte den Mod-Browser zunächst ignorieren. Wer dagegen lieber an Komfort, Aussehen und einzelnen Spielregeln schraubt, bekommt direkt viele Möglichkeiten.

Mehr als nur neue Frisuren

Die verfügbaren Mods decken sehr verschiedene Sachen ab. Manche ergänzen Inhalte, andere machen Wege durch die Spielwelt bequemer oder verändern bloß das Aussehen von Figuren und Ausrüstung.

Dazu gehören etwa Bootrennen, die während der ursprünglichen Entwicklung gestrichen wurden und von der Community mit eigenen Figuren, Dialogen und Tagebucheinträgen fertiggestellt wurden. Für Gwint gibt es ebenfalls Mods mit neuen Karten, geänderten Decks und anderen Spielweisen. Außerdem berichten Konsolenspieler von einer Funktion, die Kämpfe im Kartenspiel automatisch gewinnt. Ob das wirklich praktisch ist oder Gwint zu sehr vereinfacht, muss jeder selbst entscheiden.

Wer vor allem entspannter unterwegs sein will, kann durch Mods Fallschaden ausschalten oder Geralts Inventar unbegrenzt vergrößern. Bei den kosmetischen Änderungen gibt es neue Haare und Bärte, Kapuzen, Mäntel, Schals und Masken. Auch Ciri, Yennefer, Triss und Geralt können optisch verändert werden. Einige Ausrüstungs-Mods orientieren sich stärker an den Beschreibungen aus den Büchern.

Erst Ziele abschließen, dann umbauen

Der Mod-Browser macht die Konsolenversion deutlich offener. Mods lassen sich direkt im Spiel laden und plattformübergreifend nutzen. Trotzdem ist die Sperre für Erfolge eine klare Grenze: Eine Mod-Kombination für mehr Komfort kann bedeuten, dass ein langer Spielstand nicht mehr für Trophäen zählt.

Am sinnvollsten wirkt deshalb eine einfache Reihenfolge. Erst ohne Mods starten, wenn dir Erfolge wichtig sind. Später kannst du einen separaten Spielstand für Bootrennen, neue Gwint-Regeln oder ein weniger strenges Inventar anlegen. So musst du nicht zwischen Fortschritt und Experimentieren wählen.

Community-Arbeit steckt schon im Remaster

Interessant ist auch, dass Community-Mods nicht nur über den Browser ins Spiel kommen. CD Projekt hat ausgewählte Projekte bereits für die Überarbeitung genutzt. Dazu zählen die HD-Reworked-Pakete von Halk für die Grafik.

Auch einige Komfortfunktionen im Remaster gehen auf Ideen aus der Modding-Community zurück: automatisches Aufsammeln von Beute, abschaltbare Waffenabnutzung und veränderte Meditationen. Der neue Browser ist also nicht bloß ein Zusatzmenü. Er setzt eine Richtung fort, die im Remaster schon steckt. In den kommenden Wochen sollen noch weitere Mods für Konsolen dazukommen.

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