Geralt steht in einem goldenen Feld und blickt auf einen großen Greifen, der bei Sonnenuntergang herabfliegt.
News

The Witcher 3 Remastered: PS5 Pro mit Raytracing bei 60 FPS

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Die PS5 Pro soll Raytracing mit 60 Bildern pro Sekunde schaffen. Auch für Switch 2 und PC nennt CD Projekt RED jetzt konkrete Technikziele.

CD Projekt RED hat die technischen Ziele von The Witcher 3 Remastered genauer erklärt. Besonders auf PS5 Pro wird sich der bisherige Kompromiss zwischen Raytracing und hoher Bildrate ändern: Der Raytracing-Modus soll dort mit 60 Bildern pro Sekunde laufen.

Die Neuauflage erscheint am 29. September 2026 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC. Wer das Original besitzt, erhält das Upgrade kostenlos. Das ist für viele wichtiger als ein bloß neues Grafikprofil, denn ein erneuter Durchgang soll nicht an einem separaten Kauf hängen.

PS5 Pro bekommt die deutlichste Auswahl

Auf PS5 und Xbox Series X bleibt die bekannte Aufteilung bestehen. Im Raytracing-Modus sind 30 Bilder pro Sekunde vorgesehen, der Performance-Modus zielt auf 60.

Die PS5 Pro soll dagegen Raytracing mit 60 Bildern pro Sekunde schaffen. Möglich machen soll das PSSR-Upscaling der Konsole. Wer einen Bildschirm mit 120 Hz und variabler Bildwiederholrate besitzt, kann im Performance-Modus außerdem die Begrenzung lösen und bis zu 90 Bilder pro Sekunde erreichen.

Das ist vor allem für Spieler spannend, die sich bislang für eine flüssigere Steuerung gegen die aufwendigere Beleuchtung entscheiden mussten. Auf der Pro soll diese Wahl zumindest im Raytracing-Modus nicht mehr so hart ausfallen. Die technische Präsentation hat CD Projekt RED im REDstream zur Gamescom gezeigt.

Switch 2 setzt auf 30 bis 40 Bilder pro Sekunde

Auch die Switch-2-Fassung erhält erstmals konkrete Werte. Im Handheld-Modus soll The Witcher 3 Remastered nativ in 720p mit 30 bis 40 Bildern pro Sekunde laufen. Angedockt steigt die Auflösung auf 1080p, die Bildrate bleibt im selben Bereich.

Damit liegt die Switch-2-Version technisch klar über der früheren Umsetzung für Switch. Sie zielt aber nicht auf die hohen Bildraten der stärkeren Konsolen. Für unterwegs könnte sie trotzdem interessant sein, weil sie die Welt von Geralt in einer höheren Auflösung auf den Fernseher bringt und variable Bildwiederholrate unterstützt.

Am PC fällt das Technikpaket am umfangreichsten aus. Dort sind Path Tracing, DirectStorage sowie DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2.0 vorgesehen. Welche Bildrate daraus wird, hängt laut den Angaben natürlich von der vorhandenen Hardware ab.

Nicht nur die Grafik wird angepasst

CD Projekt RED arbeitet auch an Systemen im Spiel selbst. Genannt wurden Änderungen am Kampfsystem, am Verhalten von Gegnern und an Plötzes Reitmechaniken. Dazu kommen Komfortfunktionen und ein Transmog-System, mit dem sich Ausrüstung optisch verändern lässt.

Die beiden bisherigen Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine sind bereits kostenlos erhältlich. Die neu angekündigte dritte Story-Erweiterung Songs of the Past soll im nächsten Jahr folgen. Das Remaster wirkt damit weniger wie ein kleines Grafik-Update: Es soll die Rückkehr nach Velen, Novigrad und Skellige auf neuen Geräten einfacher und technisch deutlich flexibler machen.

Weiter im Gespräch

Drei Stimmen. Ein gemeinsamer Spielstand.

REDEN WIR
ÜBER GAMES.

News mit Kontext, Tests mit Haltung und Geschichten aus ganz unterschiedlichen Spielwelten.

Alle Artikel