Eine junge Frau mit Blumenkranz und ernstem Blick, umgeben von Dorfbewohnern in traditioneller Kleidung in einer warmen, mystischen Szene.
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The Witcher 4: Warum CD Projekt weiter so wenig zeigt

Von Sven 3 Min. Lesezeit

The Witcher 4 bleibt weiter ruhig. CD Projekt erklärt jetzt, warum viele Fortschritte erst einmal intern bleiben.

CD Projekt arbeitet bei The Witcher 4 weiter in der Vollproduktion, will aber viele Fortschritte vorerst nicht öffentlich begleiten. Co-CEO Michał Nowakowski erklärte, dass zahlreiche interne Meilensteine sehr technisch seien und für Fans außerhalb des Studios kaum etwas aussagen würden.

Für Spieler ist das vor allem eine Erklärung für die lange Ruhe seit dem ersten Trailer. Sie bedeutet laut Studio nicht, dass die Entwicklung stillsteht. Stattdessen wird das bereits festgelegte Spiel nun mit Inhalten gefüllt und intern immer wieder geprüft.

Die wichtigen Schritte passieren hinter verschlossenen Türen

Nowakowski beschreibt die aktuelle Phase ziemlich direkt: Das Team weiß, welches Spiel es machen will. Danach geht es darum, einzelne Inhaltsbereiche fertigzustellen, Fortschritte zu kontrollieren und Probleme rechtzeitig zu finden.

Solche Prüfungen sind für ein großes Rollenspiel wichtig, liefern aber nicht automatisch Material für einen Trailer oder ein neues Feature-Video. CD Projekt will deshalb nicht jeden Zwischenstand ankündigen. Für Fans ist das zwar etwas unbefriedigend, aber zumindest klarer als ein ständiger Strom kleiner Meldungen, die am Ende kaum etwas über Ciri, die Welt oder die Kämpfe verraten.

Bestätigt bleibt: Dieses Mal ist nicht Geralt die Hauptfigur, sondern Ciri. Ihr Kampfstil soll direkter und schneller ausfallen. Viel mehr hat das Studio zum eigentlichen Spiel bislang nicht gezeigt.

Wer die Aussagen selbst hören möchte, findet die Investorenkonferenz von CD Projekt auf YouTube.

Menschen sollen das Spiel weiter prägen

In der Konferenz ging es auch um automatisierte Werkzeuge in der Spieleentwicklung. CD Projekt sieht darin eine mögliche Hilfe für bestimmte Arbeitsschritte. Das Studio will sich aber weiterhin vor allem auf die Kreativität seiner Teams verlassen.

Komplette Spiele durch solche Technik entwickeln zu lassen, kommt für Nowakowski bei komplexen Projekten wie The Witcher 4 nicht infrage. Er nannte das nicht nur den falschen, sondern auch keinen ethisch passenden Weg. Damit setzt CD Projekt eine klare Grenze: Werkzeuge dürfen unterstützen, sollen aber nicht die Leute ersetzen, die Welt, Figuren und Inhalte gestalten.

Das ist besonders bei The Witcher 4 interessant, weil die Erwartungen an den Nachfolger hoch sind. Das Studio sagt damit nicht, wie einzelne Aufgaben im Projekt ablaufen. Es macht aber deutlich, dass die kreative Verantwortung bei Menschen bleiben soll.

2028 bleibt nur das aktuelle Ziel

Wann Fans wieder neues Material sehen, ließ Nowakowski offen. Das jüngste bekannte Zeitfenster nennt eine geplante Veröffentlichung im Jahr 2028. Ob es dabei bleibt, kann das Studio derzeit nicht versprechen.

Bis dahin dürfte die Informationslage wohl ähnlich bleiben: Entwicklungsschritte gibt es intern viele, öffentlich gezeigt werden aber nur die, die auch wirklich etwas über das fertige Spiel erzählen. Für Fans von Ciri heißt das leider noch Geduld, aber nicht automatisch Stillstand.

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