Geralt von Riva blickt auf ein fliegendes Monster über schneebedeckten Bergen.
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The Witcher: CD Projekt plant drei Jahre mit neuen Releases

Von Sven 3 Min. Lesezeit

The Witcher 3 kehrt 2026 als Remaster zurück. Danach plant CD Projekt Red eine neue Geralt-Erweiterung und The Witcher 4.

CD Projekt Red plant die nächsten Jahre im Witcher-Universum offenbar als feste Reihe von großen Veröffentlichungen. Den Anfang macht am 29. September 2026 The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered. Danach soll 2027 die Erweiterung Songs of the Past folgen, während The Witcher 4 weiter für 2028 vorgesehen ist.

Das ist mehr als nur ein neuer Anstrich für ein älteres Rollenspiel. Der Plan setzt Geralt noch einmal in den Mittelpunkt, bevor Ciri im nächsten Hauptteil die Hauptfigur wird. Für Fans entsteht damit eine ziemlich klare Reihenfolge: erst zurück nach The Witcher 3, dann ein neues Abenteuer mit Geralt, anschließend der Wechsel zu Ciri.

Das Remaster soll viele Spieler mitnehmen

Die überarbeitete Version von The Witcher 3 erscheint für PS5, Xbox Series X/S und PC. Erstmals kommt außerdem eine native Fassung für Nintendo Switch 2. Die Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine sind enthalten.

Wichtig für bestehende Besitzer: Wer die Standardversion besitzt, soll das Remaster kostenlos herunterladen können. Dadurch wirkt die Neuauflage weniger wie ein Neustart, bei dem alle noch einmal zahlen müssen. Sie kann stattdessen eine gemeinsame Basis schaffen, bevor 2027 neuer Inhalt erscheint.

CD Projekt Red bringt das Remaster und die kommende Erweiterung außerdem durch eine Zusammenarbeit mit Blizzard Entertainment auf Battle.net. Welche Rolle diese zusätzliche Plattform für die Reichweite spielen wird, bleibt offen. Für PC-Spieler kommt aber ein weiterer Weg dazu, die Spiele zu kaufen und zu spielen.

Geralt bekommt noch ein letztes neues Abenteuer

Songs of the Past entsteht gemeinsam mit Fool’s Theory und soll 2027 erscheinen. Auf der Gamescom wurden bereits erste Spielszenen gezeigt. Laut Joint-CEO Michał Nowakowski reist Geralt darin elf Jahre nach seinem letzten Abenteuer noch einmal los.

Spannend ist vor allem der Platz der Erweiterung im größeren Plan. CD Projekt Red behandelt sie nicht wie einen kleinen Nachtrag, sondern als eigenes wichtiges Kapitel zwischen The Witcher 3 und The Witcher 4. Die Geschichte um Geralt soll also nicht einfach mit dem Remaster enden.

Ob die Erweiterung neue Systeme oder größere Änderungen am Spiel bringt, wurde in den vorliegenden Angaben nicht erklärt. Klar ist nur: Wer The Witcher 3 schon kennt, bekommt nicht bloß eine technisch überarbeitete Rückkehr, sondern ein weiteres angekündigtes Abenteuer.

Die Verkaufszahlen geben dem Plan Rückendeckung

Dass CD Projekt Red mehrere Jahre im Voraus plant, hängt auch mit der Größe der Marke zusammen. The Witcher 3: Wild Hunt hat sich laut Unternehmen mehr als 65 Millionen Mal verkauft. Die gesamte Reihe liegt bei über 90 Millionen verkauften Exemplaren.

Auch die Geschäftszahlen der ersten Jahreshälfte 2026 fallen positiv aus. Die Gruppe meldete 435 Millionen Zloty Umsatz, 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn stieg auf 249 Millionen Zloty. Als Gründe nennt Finanzchef Piotr Nielubowicz vor allem Verkäufe aus dem Witcher- und Cyberpunk-Universum sowie wachsende Einnahmen aus der Lizenzierung der Marken.

Für Witcher-Fans ist damit vor allem der Fahrplan wichtig: Das Remaster kommt zuerst, 2027 soll Geralt mit Songs of the Past zurückkehren, und The Witcher 4 bleibt für 2028 geplant. Ob dieser enge Rhythmus wirklich gehalten wird, müssen die kommenden Jahre zeigen.

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