Warlock aus Dungeons & Dragons mit dunklen Haaren, magischem Mal unter dem Auge und gefiederter Rüstung vor einem mystischen Himmel.
News

Warlock setzt auf freie Erkundung, aber feste Geschichte

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Warlock: Dungeons & Dragons lässt Spieler seine Welt ohne klassische Quest-Marker erkunden. Bei Kaatris Geschichte gibt es aber keinen eigenen Moralweg.

Warlock: Dungeons & Dragons will seine Welt offen gestalten, bei der Handlung aber bewusst eine klare Richtung vorgeben. Invoke hat erklärt, dass Kaatris Geschichte fest geschrieben ist. Spieler sollen sie also nicht als gute oder böse Variante formen, sondern dieselben wichtigen Storymomente erleben.

Das ist ein deutlicher Unterschied zu Baldur’s Gate 3, mit dem der Vergleich wegen der Dungeons-&-Dragons-Lizenz schnell entsteht. Dort können Entscheidungen die Handlung stark verändern. Warlock setzt stattdessen auf eine bestimmte Heldin und ihre persönliche Reise.

Erkunden ohne Marker, Geschichte mit festem Kurs

Die offene Welt soll trotzdem nicht einfach nur Kulisse sein. Invoke verzichtet auf klassische Quest-Marker und Wegweiser. Spieler müssen ihre Umgebung selbst lesen, Gebiete untersuchen und eigene Wege zum Ziel finden.

Das passt zu einem Spiel, das Erkundung wichtiger machen möchte. Ohne ständige Markierungen kann es spannender sein, einen Pfad oder eine Lösung selbst zu entdecken. Gleichzeitig nimmt das Team bei der Hauptgeschichte bewusst Freiheiten weg. Die Welt darf also offen wirken, Kaatris zentrale Handlung bleibt aber vorgegeben.

Das muss kein Nachteil sein. Es bedeutet vor allem, dass Warlock nicht versucht, jede mögliche Entscheidung abzubilden. Stattdessen kann sich das Spiel auf eine konkrete Geschichte konzentrieren, die für alle Spieler denselben Kern hat.

Kaatri und Skev stehen im Mittelpunkt

Kaatri reist zwar nicht völlig allein durch Darkon. Sie trifft andere Figuren, die sie begleiten und für sie zu einer selbst gewählten Familie werden können. Im Zentrum bleibt aber ihre Verbindung zu dem Imp Skev.

Skev ist offenbar nicht nur ein kleiner Helfer für Kämpfe oder Rätsel. Er hat eigene Ziele und eine eigene Persönlichkeit. Seine Beziehung zu Kaatri soll sich im Laufe des Spiels verändern und eine fortlaufende Geschichte erzählen. Gerade weil Kaatri fest als Figur angelegt ist, könnte diese Dynamik besonders wichtig werden: Das Spiel kann zeigen, wie beide aufeinander reagieren, ohne dass jede Szene für völlig verschiedene Charakterversionen geschrieben werden muss.

Was Fans daraus mitnehmen können

Für Fans von Dungeons & Dragons heißt das: Warlock wird wohl kein Rollenspiel, in dem jede Entscheidung einen neuen Handlungszweig öffnet. Interessant klingt es eher für Spieler, die eine feste Hauptfigur begleiten möchten, aber beim Erkunden nicht dauernd an Markierungen hängen wollen.

Neben der Erkundung sollen auch Kämpfe und der Umgang mit der Welt kreative Lösungen erlauben. Wie weit diese Freiheit tatsächlich geht, ist noch offen. Sicher ist bisher nur der grundsätzliche Aufbau: freie Wege durch Darkon, aber eine klar erzählte Geschichte um Kaatri und Skev.

Warlock: Dungeons & Dragons soll 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen.

Weiter im Gespräch

Drei Stimmen. Ein gemeinsamer Spielstand.

REDEN WIR
ÜBER GAMES.

News mit Kontext, Tests mit Haltung und Geschichten aus ganz unterschiedlichen Spielwelten.

Alle Artikel