Asha Sharma lächelt bei einer Bloomberg-Tech-Veranstaltung, im Hintergrund sind mehrere Logos zu sehen.
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Xbox Helix: Xbox plant mehr als nur eine Konsole

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Xbox Helix soll offenbar mehr als eine neue Konsole werden. Geplant ist eine Gerätefamilie mit stärkerer Verbindung zu PC, Handhelds und Battle.net.

Xbox plant für die nächste Generation offenbar nicht nur eine neue Konsole, sondern mehrere Geräte, die zusammengehören sollen. In einer internen Rede soll Xbox-Chefin Asha Sharma den Arbeitstitel Xbox Helix genannt und von einer „Familie von Geräten“ gesprochen haben.

Das ist noch keine offizielle Vorstellung der Hardware. Ein Bericht beruft sich auf ein Transkript der Veranstaltung, dessen Echtheit laut mehreren Quellen bestätigt worden sein soll. Trotzdem zeigt die Rede ziemlich klar, in welche Richtung Xbox denkt: Konsole, mobile Geräte und PC sollen weniger getrennte Bereiche sein.

Nicht ein Gerät für alle Spieler

Sharma soll betont haben, dass ein einzelnes Gerät nicht für jede Art zu spielen passt. Zuerst sei weiter eine starke Konsole geplant. Gleichzeitig rechnet Xbox damit, dass viele Spieler auch unterwegs spielen wollen.

Für Teile der Hardware sind offenbar Partnerschaften vorgesehen. Das passt zu der laufenden Generation, in der Xbox bereits mit dem Handheld Xbox Ally zusammenarbeitet. Ob Xbox Helix selbst mehrere eigene Geräte bekommt oder ob Partner einen größeren Teil übernehmen, bleibt offen.

Wichtig ist auch: Xbox will trotz eines insgesamt nicht wachsenden Konsolenmarkts weiter in stationäre Hardware investieren. Die Konsole verschwindet also nicht einfach, nur weil Handhelds und PC-Gaming wichtiger werden.

Für Entwickler soll der Wechsel leichter werden

Der spannendste Punkt für Spiele könnte weniger das nächste Gerät sein, sondern die Technik dahinter. Xbox möchte die Schnittstellen für Entwickler vereinfachen. Spiele sollen dadurch leichter für Xbox Series X/S, Xbox Helix und Xbox PC erscheinen können.

Wenn das klappt, müssten Teams weniger Aufwand betreiben, um ihre Spiele auf mehreren Xbox-Plattformen anzubieten. Für dich könnte das bedeuten, dass die Wahl zwischen Konsole, PC oder einem mobilen Gerät weniger darüber entscheidet, welche Xbox-Spiele du bekommst. Bestätigt ist das aber noch nicht, denn konkrete Funktionen oder Geräte hat Xbox nicht gezeigt.

Sharma soll zugleich auf Probleme wie höhere Speicherpreise und die unsichere Lage der Unterhaltungsbranche hingewiesen haben. Das erklärt, warum Xbox bei Teilen der Hardware offenbar nicht alles allein bauen will.

Battle.net soll wachsen, aber nicht wie Steam werden

Auch das PC-Geschäft soll größer werden. Battle.net möchte Xbox laut der Rede weiter ausbauen. Bei der Nutzerbindung liege die Plattform fast auf dem Niveau von Steam, soll aber stärker ausgewählt bleiben als Steam oder Xbox PC.

Das klingt so, als wolle Xbox nicht einfach einen weiteren riesigen Store mit möglichst vielen Spielen bauen. Battle.net könnte stattdessen weiter stärker auf bestimmte Spiele und Reihen setzen. Gleichzeitig will das Unternehmen laut Sharma auch weiter in andere PC-Plattformen wie Steam investieren.

Für Xbox-Fans ist das vor allem ein Zeichen: Die nächste Generation soll offenbar nicht nur an einer neuen Konsole gemessen werden. Entscheidend wird sein, ob Spiele und Dienste auf mehreren Geräten wirklich gut zusammenarbeiten.

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